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 The reason why I smile (:

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BeitragThema: The reason why I smile (:   03.06.11 2:11

Wo?:
Am schwarzen See

Wann?
24 Uhr.

Wetter?
Es sind 15 °C und zwischen durch weht ein kühler und erfrischender Wind.

Sonstiges?
Es ist ein schöner klarer Sternenhimmel zusehen. Der See glitzert im Mondlicht und spiegelt den Vollmond.

(Schreibrecht: Dorian Everett & Lola Montez.)
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   03.06.11 2:12

Es war eine schöne klare Nacht. Der Vollmond schien auf den See und die Sterne funkelten am Sternenhimmel. Lola, die nicht schlafen konnte, hatte sich aus dem Schloss geschlichen und zum See gegangen. Sie schaute sich um und achtete darauf das niemand sie sehen konnte. Denn wenn jemand sie entdecken würde, würde sie ärger kriegen, aber warum denn? Eigentlich war ja immer noch Wochenende. Aber man musste sich ja hier an Regeln halten. Warum Lola hier war, war kein besonderer Grund. Sie konnte einfach nicht schlafen, da sie zu viel beschäftigte. Heute hatte sie einen Brief ihrer Tante Shirina bekommen. Sie schrieb ihr, dass ihr Vater gestorben war und ihre Mutter schon wieder neu verlobt war. Warum Lola nicht geweint hatte oder wenigstens etwas Trauer gefühlt hatte, war der Grund das sie schon vor einem Jahr mit ihren Eltern abgeschlossen hatte. Für sie waren sie schon damals Tod.

Als sie einen Platz entdeckt hatte, an den sie sich setzte konnte, setzte sich Lola hin. Sie saß nun auf einem Felsen, der zum Teil auch über den See ragte. Ob ihre Klamotten dreckig wurden, war ihr egal, obwohl der Fels eigentlich ziemlich sauber war. Sie setzte sich nun doch lieber an den Rand des Felsens und saß nun nahe am See. Sie zog ihre Schuhe und Socken aus und lies ihre Füße ins Wasser. Es war ziemlich erfrischend. Sie zog nun ihre Jeans ein Stück hoch, damit ihre Hose nicht nass wurde und dann lies sie ihre Füße richtig ins Wasser. Nun hatte sie sich eine gute Position zum sitzen ausgesucht.Ihre Grüne Haarsträhne strich sie hinters Ohr. Erst gestern hatte sie sich in die Haare grüne und schwarze Strähnen gemacht. Sie fand es echt cool, da es ziemlich anders war. Sie mochte es anders zu sein als andere, da sie nicht normal sein konnte durch ihre Vergangenheit.

Nun wandte sie sich wieder ihren Gedanken zu. Das einzige was sie wirklich nachdenklich machte an diesem Brief, war die Tatsache, dass ihre Mutter schon einen neuen hatte. Wäre es noch wie damals, wäre so was nie passiert, aber jetzt traute sie ihrer Mutter alles zu, aber wie konnte man nur so falsch sein. War sie den selber nicht besser? Klar war sie besser als ihre Mutter, da sie im Gegensatz zu ihr noch würde und anstand hatte. Außerdem war sie -obwohl sie in Slytherin war- immer noch eine halbwegs nette Person. Ihre Mutter war eiskalt und die schrecklichste Frau der Welt geworden. Zum Glück hatte sie ja ihre Tante. Ihre Tante war eine nette und dennoch sarkastische Frau. Sie war eben eine Slytherin, die einen weichen Kern hatte. Ja, ihre Tante war in Slytherin und da auch sehr beliebt. Man könnte fast meine sie wäre so wie Avery oder Ruby gewesen, aber zu ihrer Zeit war es ja noch nicht so schlimm.

Lola lies nun ihre Gedanken komplett fallen und sah einfach nur über den See und lauschte. Ein leichter Wind wehte ihr durch die Haare und es fühlte sich echt gut an. Sie liebte es im freien zu sein, da sie sich dann nicht so gefangen fühlte.
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   03.06.11 2:36

In Dorians Augen war es vollkommener Schwachsinn zu behaupten, dass der Vollmond verantwortlich für Schlaflosigkeit war. Allerdings hielt der Dunkelhaarige es für noch schwachsinniger, es für Zufall zu halten, dass er ausgerechnet immer dann besonders schlecht, um nicht zu sagen gar nicht schlafen konnte, wenn die silberne Scheibe in ihrer vollkommenen Form am Firmament stand.
Was auch immer es letztlich war - es hinderte Dorian daran, zu schlafen. Dementsprechend hatte es auch nicht lange gedauert, bis er seinem Bett, dem Schlafsaal und schließlich dem Schloss überdrüssig geworden war und sich nach draußen begeben hatte.

Wie von selbst trugen ihn seine immer noch nackten Füße nach draußen, dem gleißenden, silbernen Mondenschein entgegen.
Dorian schloss für einen kurzen Augenblick die Augen, als sich das kühle, vom Tau benetzte Gras um seine Füße schmiegte und ihm ein eigenartig intensives Gefühl der Freiheit vermittelte.
Er seufzte einmal leise, ehe er wieder die Augen öffnete. Sein Blick fiel auf den See, in dessen Wasser sich der Mond funkelnd spiegelte - und an dessenUfer sich ein Schatten aus der matten Helligkeit erhob.

Etwas irritiert sah der Junge genauer hin - doch er hatte sich nicht getäuscht: Irgendjemand saß am Seeufer und genoss die nächtliche Stille.
Wer das wohl sein mochte? Und was die Person hier wohl hergeführt hatte? Vermutlich das Gleiche wie ihn selbst: Schlaflosigkeit.
Dennoch von brennender Neugierde erfüllt, näherte er sich der Silhouette, gesellte sich zu ihr auf den Fels und ließ ebenso wie sie seine Füße in das Wasser gleiten.
Kaum hatte er sich neben ihr niedergelassen, wusste, spürte Dorian, wer neben ihm saß.
"Ebenfalls schlaflos? Die Nacht ist auch fast zu schön, um sie zu verschlafen", meinte Dorian und richtete seinen Blick gen Horizont, an dem sich ein leuchtendes Sternenmeer ausgebreitet hatte.
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   03.06.11 13:21

Lola, die immer noch auf dem Fels saß, spürte wie jemand hier umher lief. Sie machte aber keine Anstalten sich fortzubewegen. Leise wie es eben möglich war, plätscherte sie ein bisschen mit den Füßen im Wasser. Es war ziemlich erfrischend, da sie das kühle Wasser sehr angenehm auf der Haut fand. Ihr Hände hatte sie auf ihrem Schoss gelegt und wusste nicht so wirklich was sie damit anstellen sollte. Sie war schon etwas anders als andere, denn die meisten würden sich nicht an den See setzten und Nachts die Füße ins Wasser tun. Gerade als ihr die grüne Strähne wieder ins Gesicht viel, bemerkte sie das eine Person in ihrer Nähe war. Sie blieb locker und hoffte das kein Lehrer war. Als sich die Person neben sie setzte wusste sie wer es war. Sie weiß nicht wieso, aber sie wusste es einfach.

Als die Person sie ansprach war sie sich sicher wer es war. Es war Dorian. „Ja irgendwie schon. Ich kann einfach nicht meine Gedanken fallen lassen, kennst mich ja. Und ja die Nacht ist wirklich schön um sie zu verschlafen“, meinte sie und sah ihn an. Sie musterte ihn, so wirklich müde sah er nicht aus, was hieß das schon. Sie selber sah ja auch nicht wirklich müde aus, aber war es ein bisschen. „Und warum kannst du nicht schlafen?“, fragte sie ihn und sah ihn kurz an, bevor sie wieder auf den See sah. Ihr fiel gerade auf, dass sie sich nun etwas wohler fühlte, da sie nicht alleine war. Alleine sein, war für Lola eigentlich nicht schlimm, aber das erinnerte sie immer wieder an die schlimmsten Zeiten in ihrem Leben. Weshalb sie auch immer froh war wenn Dorian und oder Aaron bei ihr waren.

Nun sah sie leicht in Gedanken versunken auf den See. Sie dachte gerade daran, wie es damals war, als ihre Schwester gestorben war, sie hatte niemanden, doch Dorian war für sie da. Später kam auch noch Aaron dazu und nun war das Trio komplett. Aber damals war ja nur er da und er war der einzige, der sie damals zu lachen gebracht hatte, das war schon ziemlich schlimm für sie. Seit diesem Tag ist sehr dankbar dafür das sie sagen, das er ihr bester Freund ist. Doch als sie nach Slytherin gewechselt ist, hatte sie auch gleich Feinde gehabt. Avery Maltravers und Ruby Campbell. Sie haben Lola nie verstanden, aber das war nun egal. Warum Lola gerade daran dachte, wusste sie selber nicht, aber es zeigte ihr des öfteren wie ihr Leben sich verändert hatte.

Nach einer Weile lies ihre Gedanken komplett fallen, da sie keine Lust hatte an alles zudenken und außerdem war Dorian da, das heißt sie musste noch nicht mal still in sich hinein denken oder überhaupt nachdenken, sie konnte auch einfach so mit ihm reden. „Sag mal was willst du eigentlich nach der Schule machen?“, fragte sie ihn. Die beiden hatten noch nie über das Thema gesprochen, da beide wussten das es hieß bald Abschied nehmen. Dorian und Aaron waren nur noch ein Jahr da während sie selber noch zwei Jahre länger hier verbrachte.
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   03.06.11 17:32

Als Lola ihm auf seine Frage antwortete, wandte Dorian den Blick vom hell erleuchteten Firmament ab, um ihr ins Gesicht sehen zu können.
„Sobald ich ein Mittel gegen Grüblerei gefunden habe, wirst du die Erste sein, die davon erfährt“, meinte er lächelnd, jedoch mit keineswegs zynischem, sondern mit einem ruhigen Unterton. Der Dunkelhaarige litt nicht selten selbst unter einer permanenten Nachdenklichkeit, die zumeist nachts ihren Höhepunkt erreichte – was ausgesprochen lästig war. Geschehnisse und Konflikte des vergangenen Tages und nicht selten auch vergangener Jahre zogen dann durch seinen Kopf, verloren sich ineinander, verstrickten sich ineinander – und führten sich in Unendlichkeit fort, bis sie sich beinah zur vollkommenen Sinnlosigkeit steigerten. Und egal, was man tat, sie ließen sich einfach nicht abschütteln.
Dementsprechend konnte er nur zu gut nachvollziehen, wie es Lola ergehen musste.

Manchmal wünschte sich der Junge, die Vergangenheit seiner besten Freundin ungeschehen machen zu können – sie vor all jenem Leid, das sie erfahren hatte, bewahren zu können. In jenen Momenten fragte er sich dann nicht selten, was aus ihr geworden wäre, wenn sie tatsächlich eine glücklichere Vergangenheit erfahren hätte. Wäre sie immer noch dieselbe? Wohl kaum. Sie wäre das beliebte, heitere Mädchen von einst gewesen, im Hause Gryffindor und hätte ihn alten Zyniker wohl nie so kennengelernt wie jetzt. Womöglich hätten sie einander gar nicht kennengelernt. Doch Dorian war dies seltsamerweise vollkommen gleichgültig – solange Lola nur glücklich war.
Der Dunkelhaarige verzog leicht das Gesicht. Nun grübelte er schon außerhalb seines Bettes über unerreichbare Dinge nach – welches Ausmaß sollte seine Nachdenklichkeit denn noch annehmen? Das Einzige, was er für Lola tun konnte und würde, war, sie durch die Höhen und Tiefen des Lebens als loyaler Freund an ihrer Seite zu begleiten.

Dorian war beinah dankbar für die Unterbrechung seiner Gedanken, als er Lolas Frage, warum er nicht schlafen könne, vernahm.
„Schlecht geträumt, das Geschnarche meiner Zimmermitglieder, der Vollmond...“ Dorian zuckte grinsend mit den Schultern. „Ich habe keine Ahnung, wirklich.“
Doch sein Grinsen verblasste augenblicklich wieder, als sein Blick auf Lola fiel und er sie eingehender musterte. Ihr Blick ruhte nachdenklich auf der Oberfläche des Sees, die hin und wieder von einer sanften Brise gekräuselt wurde.
Einen Augenblick lang zog Dorian es in Erwägung, ihre Gedanken durch einen Satz zu unterbrechen, doch empfand er dies als taktlos und patzig, weswegen er stattdessen in ihr Schweigen einstimmte und ihren Gedanken als auch den seinigen freien Lauf gewährte.

Es war sein letztes Jahr an Hogwarts. Damit verband er sowohl Freude – als auch Trauer und sogar Angst. Es freute Dorian, den Schulalltag mit all den weniger erfreulichen Personen, die dabei unwillkürlich seinen Weg kreuzten, hinter sich lassen zu können. Andererseits bedeutete es auch Abschied. Abschied vom Gewohnten – Abschied von Lola, die auf Hogwarts noch ein paar Jahre zu fristen hatte.
Der Dunkelhaarige seufzte leise. Er wollte das nicht. Er wollte das wirklich nicht. Die gemeinsame Zeit mit seiner Freundin auf eine gesichtslose, öde Brieffreundschaft zu reduzieren gefiel dem Jungen ganz und gar nicht. Es war ihm sogar so sehr verhasst, dass er sich bereits einige Male überlegt hatte, eventuell beabsichtigt schlechte Noten und Prüfungsergebnisse zu erzielen, sodass er seinen Abschluss und den Abschied hinauszögern konnte.
Doch dann kam ja noch das Nächste, das, wovor sich Dorian ein wenig fürchtete: Der Beruf. Spätestens hier würden sich sein und Lolas Weg voneinander trennen. Dies und die absolute Ungewissheit, die ihn nach der Schulzeit erwartete, flößten dem Slytherin unwillkürlich ein wenig Furcht ein – so irrsinnig es vielleicht auch sein mochte.

„Sag mal was willst du eigentlich nach der Schule machen?“ Dorian sah überrascht auf und wandte seinen Blick erneut Lola, die die Frage gestellt hatte, zu. Hatte er da gerade richtig gehört? Der Dunkelhaarige musste leise lachen. Das grenzte ja wahrlich an Telepathie.
„Wenn ich das wüsste“, seufzte Dorian nun doch etwas wehmütig. „Ich habe mir mal Gedanken darüber gemacht, Lehrer für Arithmantik oder Fluchbrecher zu werden... aber ich weiß es nicht. Wie sieht es denn bei dir aus?“ Während er auf Lolas Antwort wartete, richtete er seinen Blick wieder auf den See hinaus und verfiel in nachdenkliches Schweigen.
„Ich möchte noch nicht gehen“, fügte er nach einer Weile etwas leiser hinzu. Wenn es doch nur so bleiben könnte, wie es war... wenigstens für eine kleine Weile.
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   03.06.11 22:45

Lola sah ihn an und lachte. „Ja ein Mittel gegen das Grübel, wäre echt nicht schlecht“, meinte sie. Er hatte es wieder einmal geschafft sie zum lachen zu bringen, obwohl es gar nicht so lustig war, aber es kam ihr etwas belustigend vor. Sie schaute nun wieder auf den See und man merkte ihr an das sie lockerer wurde, sie war nun nicht mehr so nachdenklich wie vorher. Sie war einfach still und saß da, während sie der Natur zuhörte. Man konnte ein paar Eulen hören und auch das heulen eines Werwolfes, das aber ziemlich weit weg war.

Sie sah zu Dorian und hörte ihm zu. Sie musste grinsen als er den Vollmond erwähnte.Ja, sie glaubte nicht wirklich daran, dass man wegen dem Vollmond nicht schlafen konnte. Sie musterte ihn, war auch ziemlich in Gedanken, genau wie sie, es war schon seltsam, denn beide waren sich sehr ähnlich, aber wieder rum total verschieden. Als dann meinte das er wirklich nicht weiß warum er schlafen, grinste sie kurz. „Hmm okay“, meinte sie nur. Was hätte sie auch sonst sagen sollen. Sie wandte ihren Blick wieder auf den See und später bemerkte sie eine Eule, die über den See flog. Sie beobachtete sie eine Weile und lächelte. Die Eule war schon ein schönes Tier. Sie konnte fliegen und ein schönes Leben leben.

Als er meinte das er noch nicht wüsste was er werden wollte, sah sie ihn an. Seine Gedanken wie Lehrer werden oder Fluchbrecher waren eigentlich schon sehr annehmbar. Sie selber wusste noch nicht was sie werden wollte, denn sie hatte nicht wirklich eine Ahnung was sie werden sollte. Sie zuckte erst mit den schultern, bevor sie antwortete. „Ich weiß es nicht“, bracht sie hervor. Es war noch nicht mal ein Thema für sie gewesen, da sie gerade Mal in der fünften war. „Ich will auch nicht das du gehst“, sagte sie und sah ihn an. Man merkte ihr schon an, das das Thema für sie nicht das schönste war. Da Dorian nah neben ihr war legte sie ihren Kopf an seine Schulter. Da die beiden beste Freunde waren, war es sowieso kein Verbrechen.

So wie sie da saßen, war es schon ziemlich klar, dass die beiden eine sehr enge Verbindung hatten. „Wenn ich nur ein zwei Jahre älter wäre“, sagte sie leise und wirkte nun ziemlich deprimiert, aber das legte sich nach einer Weile. Sie dachte einfach an schöne Momente und dann musste sie auch schon wieder Lächeln, denn sie erinnerte sich daran wie die beiden mal im See geplanscht hatten. Es war echt witzig gewesen und später kam auch noch Aaron dazu. „Machen wir einfach das Beste aus dem letzten Jahr“, meinte sie dann.
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   05.06.11 12:49

„Na ja, das hat ja auch noch etwas Zeit“, meinte Dorian, als Lola meinte, sie wisse noch nicht genau, was sie nach der Schule machen werde. Er selbst sollte sich jedoch bald entscheiden, immerhin neigte sich das Schuljahr schneller dem Ende entgegen, als es einem manchmal lieb war. Doch vorerst schob er den Gedanken noch bewusst von sich. Immerhin hatte der Dunkelhaarige bereits zwei Berufe, denen er nachgehen konnte – welcher es dann letztlich war, ließ sich ja später noch festlegen.
Vielleicht würde Dorian vor dem Einstieg ins Berufsleben noch eine Weltreise machen – so, wie er es sich stets erträumt hatte. Sobald er berufstätig war, war für so was ja eher weniger Zeit.

Während er seinen Gedanken nachhing, spürte er wie Lola ihren Kopf an seine Schulter lehnte. Ein feines Lächeln bildete sich auf seinen Lippen, ehe Dorian behutsam einen Arm um ihre Schultern legte und ihre Nähe genoss. Jene Nähe hatte etwas Tröstendes und zugleich Kraftvolles an sich, was den Dunkelhaarigen daraufhin gleichsam zu erfüllen schien.

„Oder ich zwei Jahre jünger“, spann der Dunkelhaarige ihren Gedanken lächelnd weiter, als Lola leise sinnierte, was wäre, wenn sie zwei Jahre älter wäre.
„Glaub es oder glaub es nicht – ich habe mir schon ernsthaft überlegt, beabsichtigt die schlechtesten Prüfungsergebnisse, die Hogwarts je gesehen hat, zu erzielen, um meinen Abschluss um ein, zwei Jahre zu verzögern.“ Dorian grinste bei jenem Gedanken. Seine Tante hätte ihm daraufhin wohl die Hölle heißgemacht – was den Jungen aber herzlich wenig scherte. Manchmal wusste Dorian nicht, ob sie aus Fürsorge wollte, dass er einen guten Abschluss absolvierte – oder ob aus dem Wunsch heraus, ihn danach endlich aus dem Haus zu haben.

Schließlich wurde er von Lolas nächsten Worten aus seinen Gedanken gerissen.
„Ja, du hast recht. Machen wir das Beste aus diesem Jahr. Für Trübsalblasen ist später auch noch genug Zeit.“
Der Dunkelhaarige richtete seinen Blick zum wiederholten Male dem mit sternenübersäten, scheinbar unendlichen Horizont entgegen und entdeckte die Eule, die Lola zuvor mit ihrem Blick verfolgt hatte. Bei ihrem unbeschwerten Flug überkam den Dunkelhaarigen unwillkürlich der Wunsch, es ihr gleichzutun und zumindest einen Hauch von Freiheit zu kosten.
„Was würdest du von einem kleinen Ausflug auf dem Besen halten?“, fragte Dorian unvermittelt und blickte Lola eindringlich an.
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   05.06.11 21:18

Lola lächelte leicht, als er seinen Arm um ihre Schultern legte. Sie fühlte sich dann immer sehr wohl und sicher. Und sie wusste auch das sie es so empfand. Außerdem fühlte sie sich besser als vorher, da sie dann noch eher spürte das er für sie da war, auch wenn sie diese Tatsache immer spürte. Für sie war es was aufbauendes.
„Du wolltest wirklich mal schlechter werden um den Schulabgang hinaus zu zögern?“, sie fand diese Idee zwar süß, aber es ging auch um seine Zukunft. „Ich hoffe das du das nie vorhast, denn ich will nicht das du dir wegen mir die Noten versaust und deinen Abschluss, denn es kommt nie gut wenn man länger hier auf der Schule war. Und doppelt hält besser zählt nicht.“ Bei dem letzten Kommentar grinste sie kurz. Es klang echt etwas komisch.
„Ein kleiner aus Ausflug auf dem Besen klingt gut“, sagte sie und sah Dorian. Doch anstatt aufzustehen, sah sie Dorian weiterhin an. Sein eindringlicher Blick verwirrte sie ein wenig, aber schlimm fand sie es nicht. „Und wo sollen wir die Besen herbekommen?“, fragte sie dann und dachte nicht an einen Zauberspruch, da sie gerade auch keine Gedanken an die Schule verschwenden wollte, also wartete sie auf einen Antwort von ihrem besten Freund.
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   07.06.11 19:24

Dorian nickte lächelnd, als sie sich vergewisserte, dass er beabsichtigt schlechter werden wollte, um seinem Schulabgang für eine Zeit lang zu entkommen.
Der Dunkelhaarige hörte ihr aufmerksam zu und wusste, dass sie mit allen Punkten recht hatte. Es war wirklich nicht sehr gut angesehen, wenn man auf Hogwarts ein paar Ehrenrunden drehte – vor allem bei den Arbeitgebern nicht. In den Augen der meisten zeugte dies meist von einer gewissen Faulheit, die gewiss kein Kriterium war, das einen dazu verleitete, einen Bewerber anzustellen.
„Schade“, erwiderte der Slytherin grinsend, als Lola meinte Doppelt hält besser zähle nicht.
„Aber dafür ‚aller guten Dinge sind Drei’?“, neckte er. Wobei vermutlich nicht einmal er drei Ehrenrunden überleben würde – das war ihm dann doch etwas zu viel.

Dorian freute sich, als Lola nichts gegen einen kleinen Ausflug auf dem Besen einzuwenden hatte.
„Das ist kein Problem. Ich könnte meinen Besen herbeizaubern und du hinten draufsitzen – oder ich könnte zusätzlich noch den eines Zimmerkameraden holen, dem das nichts ausmachten dürfte – der das vermutlich noch nicht einmal mitbekommt bei seinem felsenfesten Schlaf. Oder im Geräteraum beim Quidditchfeld müssten auch noch ein paar Besen sein.“
Er zuckte lächelnd mit den Schultern und überließ Lola die Qual der Wahl.
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   07.06.11 22:01

Lola sah ihn an und lachte. Alle guten Dinge sind drei? Ja das würde er auch sicher aushalten. "Hmm.. da hast du auch wieder Recht", sagte sie und lächelte leicht, aber dann grinste sie. Sie fand es immer wieder lustig mit ihm zu machen, da er immer für sie da war und sich auch um sie kümmerte. Er war ja auch ihr bester Freund. Also lächelte sie die meiste Zeit. Was dann auch wiederrum sehr freundlich wirkte außer es waren andere dabei, die sie nicht mochte.
Sie lag immer noch an seiner Schulter und sah auf den See. Er glitzerte immer noch um See. Es war einfach eine unwerfende Nacht. Sie pletscherte wieder mit den Füßen im Wasser und sah dann Dorian an und grinste als er ihr die Wahl überlies. "Also da ich deine Flugkünste kenne, sollte ich lieber alleine fliegen, wenn ich leben will", neckte sie. Sie blieb eine Weile Still um auf seine Reaktion zu warten und dann lächelte sie. "Also mir ist es gleich, aber ich würde doch lieber mit dir fliegen, du bist ja im Quidditchteam."
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   09.06.11 21:30

Dorian streckte ihr zur Antwort die Zunge raus, als Lola meinte, sie kenne seine Flugkünste und fliege lieber alleine, wenn sie leben wollte.
"So eine Frechheit", erwiderte der Dunkelhaarige gespielt empört und verschränkte die Arme vor seiner Brust. Allerdings konnte er sich das Grinsen nicht sehr lange verkneifen.

"Gib's zu, du möchest nur nicht bei einem kleinen Wettrennen den Kürzeren ziehen", neckte Dorian und zwinkerte Lola zu, als diese äußerte, doch gerne mit ihm zu fliegen.
"Aber ich will man nicht so sein." Daraufhin zückte der Slytherin seinen Zauberstab und rief mit einem leisen "Accio!" seinen Besen herbei.

Während dieser auf dem Weg war, erhob sich Dorian und steckte den Zauberstab wieder zurück, wobei er es fast bereute, einen kleinen Ausflug vorgeschlagen zu haben - er gab jene gemütliche Sitzposition nur zu ungerne auf.
Als der Dunkelhaarige sich schließlich erhoben hatte, hielt er Lola seine Hand hin, um ihr ebenfalls aufzuhelfen. In jenem Moment kam auch schon sein Besen angeflogen, den er mit der freien Hand auffing.



Zuletzt von Dorian Everett am 09.06.11 21:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   09.06.11 21:47

Lola lachte, sie fand seine Reaktion ziemlich lustig, da er nicht sehr gut sein grinsen verkneifen konnte, war es um so amüsanter. Sie strich sich ihre Haare zurück und grinste einfach nur. "Also Frech ist mein zweiter Vorname, wie du sicher weißt", sagte sie und schenkte ihm ein nettes Lächeln. Auch wenn das auch schon wieder ziemlich frech aussah.
Als er meinte sie würde nur mit ihm Fliegen um nicht gegen ihn in einem Wettrennen zu verlieren. Zog sie eine Grimase. "Ja genau", sagte sie und grinste, "Ich würde ja gegen den super Flieger hier verlieren, aber das können wir ja mal ein anderes Mal testen." Sie rollte gespielt mit den Augen und lächelte dann. Ja, die beiden neckten sich des öfteren, es war ja auch immer wieder lustig. "Das finde ich sehr freundlich Mister Dorian Everett", sagte sie und lies sich aufhelfen.
Als sie nun neben ihm stand, sah sie nochmal kurz auf den See, denn sie wollte erst nochmal gucken wie die Welt von hier unten aus sah, aber später würde es von oben sowieso schöner aussehen und sie würden den Sternen viel näher sein.
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   09.06.11 22:44

"Ach ja? Das hätte ich beinahe vergessen, Miss Lola Frech Montez", erwiderte der Dunkelhaarige grinsend in Bezug auf Lolas 'zweiten' Vornamen.
Manchmal - nein, was hieß da manchmal - immer war Dorians beste Freundin recht frech... doch er selbst war ja auch keinen Deut besser. Und was für eine Freundschaft wäre dies nur, wenn ein jeder stets nur sachlich und brav wäre?
Wenn ich denn je so etwas wie brav sein könnte, dachte der Slytherin und grinste leicht.

"Hat da jemand Angst?", zog Dorian Lola weiter auf, als diese das Wettrennen verschieben wollte. Selbstverständlich war der vorige Satz alles andere als ernst gemeint und der Slytherin konnte es ruhig abwarten. Heute Nacht war ihm ohnehin weniger danach.
"Na ja, aber ganz wie du möchtest, verschieben wir es . Am Ende fliegt uns die Dame ja womöglich noch gegen einen Baum bei dieser Dunkelheit... oder vielleicht schafft sie das auch ohne Dunkelheit?" Das war tatsächlich ein wenig fies, doch Dorian wusste, dass Lola es richtig verstehen würde. Mit der Zeit gewöhnte man sich selbst an seinen bissigen Zynismus.

"Immer wieder gerne, Mademoiselle", erwiderte Dorian mit einem charmanten Lächeln, als sich Lola für das Aufhelfen bedankte.
Einen Moment lang standen beide schweigend da und betrachteten den See. Diese Nacht war wirklich wunderschön. Obwohl die Szenerie wahrlich atemberaubend war, hielt sie Dorians Blick nicht allzu lange gefangen. Beinah von selbst wanderte seine Aufmerksamkeit zu Lola, bis seine Augen schließlich auf den ihrigen ruhten. In ihren meeresblauen Augen verfing sich das Sternenlicht, sodass ihnen etwas geradezu Magisches anhaftete. Auch schien das geheimnisvolle Funkeln Lolas Augen noch mehr Tiefe zu verleihen. Dorian war irgendwann so vertieft in jenem zauberhaften Anblick, dass er beinahe ihr eigentliches Vorhaben vergaß.
Etwas verwirrt starrte der Dunkelhaarige auf den Besen seiner Hand, fing sich jedoch alsbald wieder.
Was war das eben?, fragte er sich reichlich irritiert und versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. Hoffentlich hatte Lola nicht bemerkt, wie er sie zuvor angestarrt hatte - wie ein Idiot... der er letztlich wohl auch war.

Schließlich bestieg Dorian seinen Besen und wartete, bis es Lola ihm gleichtat.
"Bereit?", vergewisserte sich der Slytherin ein letztes Mal, ehe sie abheben würden.
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   10.06.11 0:08

„Ja du vergisst manchmal sehr viel“, meinte sie nur Scherzhaft. Sie lächelte denn es war einfach nur lustig mit ihrem besten Freund zu machen. Außerdem konnte sie dann immer frech sein ohne das sie dafür dumme Sprüche bekam, die ernst gemeint waren. Ja, sie war etwas kindisch, aber warum auch nicht, genau das machte die Freundschaft doch so interessant. Wenn die beiden normal wären und brav, dann wäre es doch ziemlich langweilig. Wie würde dann ein Tag nur so aussehen? Sie würden reden, wegen ein paar Sachen lachen und das war es. Also würde es langweilig sein.

„Angst? Mister Everett darf ich sie daran erinnern das ich die letzte bin die Angst hat“, meinte sie und sprach nun mit einer sehr vornehmen Stimme, die an eine reiche Dame erinnerte, „Wissen sie in den alten Jahren, wo ich noch sehr jung war, da haben die Enten Nachts gerne gegen meine Tür geklopft und ich hatte keine Angst.“ Was auch immer sie da gesagt hatte, es war der allerletzte Mist. Sie fing an zu lachen über den Scheiß den sie zusammen gedichtet hatte. Enten? Ah ja. Sie sah ihn an und bei seinen nächsten Kommentaren spielte sie beleidigt. „Stimmt doch gar nicht so schlecht fliege ich auch nicht“, sagte sie gespielt beleidigt, aber sie grinste auch dann schon wieder. „Ich hoffe du kannst gleich im dunkel fliegen“, sagte sie und grinste ihn an, es war eine kleine Herausforderung, die er schon gewonnen hatte.

Lola sah die ganze Zeit auf den See und dann zu Dorian, der auch sie ansah. Als sie in seine Augen sah, sah sie schöne braune Augen. Seine Augen waren ziemlich schön. Während sie ihn ansah, viel ihr ein Gedanke ein. Ihre Tante hatte sie mal gefragt, ob mehr zwischen ihr und Dorian laufen würde und sie hatte es damals verneint. Warum ihre Tante das gefragt hatte, wusste Lola nicht, aber es war ihr auch egal, denn sie fühlte eigentlich nichts für Dorian oder? Sie lies den Gedanken fallen und versuchte das Thema zu verdrängen. Sie waren nur Freunde und das war es auch. Eine Sache warum sie das auch sagte, war das sie Angst hatte wenn es mehr werden sollte das sie dadurch die Freundschaft die sie mal hatten kaputt gehen würden, wenn es dann doch nicht klappen sollten und ja Lola hatte sich mal Gedanken darüber gemacht, weil es ja auch nicht so abwegig war. Sie lies die Gedanken fallen und hatte dadurch auch nicht bemerkt das Dorian sie angestarrt hatte.

Als er sich auf seinen Besen setzte, tat sie es ihm gleich. Sie setzte sich hinter ihm und hielt sich an seinen Seiten fest. Als er fragte, ob sie bereit war, checkte sie nochmal alles und meinte dann: „Jop.“ Als die beiden in der Luft waren, sah Lola in den Sternenhimmel, da er noch viel näher war, war noch viel näher und schöner. Und auch wenn sie nach unten sah, sah der See echt schön im Glanz des Himmels aus. Zu fliegen war einfach das schönste was es gab. Man fühlte sich frei und alles war so schön. „Die Aussicht ist wundervoll“, meinte sie an Dorian gewandt und man konnte ihr anhören das sie froh war. Sie war auch froh das Dorian flog, da sie selber ziemlich unsicher auf dem Besen war, denn seit sie in Slytherin war, hatte sie sich immer wieder darum gedrückt zu fliegen und wenn sie es tat, flog sie immer unsicher.

Die Geschichte mit dem Fliegen war schon eine besondere, denn sie und ihre Schwester flogen früher immer wieder. Sie konnte früher viel besser fliegen als heute, aber wenn sie heute selber flog, flog sie immer wieder mit der Erinnerung wie gut sie früher darin war und das ihre Schwester da war. Lola wusste genau das sie los lassen musste, aber sie kam nicht dazu. Das Fliegen war nur noch das einzige was sie nicht mehr tat seit dem Tod ihrer Schwester, aber ansonsten hatte sie damit abgeschlossen. Für sie war es sehr schwer, da Selina gerne flog und auch Quidditch gespielt hatte. Lola hatte zwar traurige Gedanken, aber sie lächelte immer. Sie lächelte nicht weil sie glücklich ist sondern weil sie stark ist, doch wenn sie die Gedanken fallen lies, war sie ja glücklich, denn sie verbrachte ja die Zeit mit ihrem besten Freund Dorian, der schon immer für sie da war. Deren beiden Freundschaft war schon sehr vertraut und eng, manche sagten auch manchmal das sie fast eine Person wären, aber so extrem war es nun auch nicht, da beide schon unterschiedlich waren.

„Wo fliegen wir eigentlich hin?“, fragte sie nachdem sie aufgehört hatte nachzudenken. Sie sah sich nur um und konnte viele vertraute Orte erkennen. Den Steinkreis, den See und das Schloss. Sie lächlte. Es war immer noch alles sehr schön und strahlte auch in einem neuen Glanz. Was wenn sie Dorian nie gehabt hätte? Würde sie dann alleine in Slytherin sein? Denn Aaron hätte ganz sicher nichts mit ihre gemacht oder? Man weiß es ja nie. Das einzige was sie wusste, war das sie untergegangen wäre. Sie schien noch nicht mal gerne darüber nachzudenken und lies nun auch diesen Gedanken fallen. Über welchen Mist sie auch nachdenken konnte.

(Irgendwie erinnerte mich das ganze so ein bisschen an Unsterblich von Luxuslärm)
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   10.06.11 21:15

Was? Enten, die nachts an Türen klopften?! Ah... ja.
Dorian konnte nicht anders als loszuprusten. Die Vorstellung, die sich bei Lolas Worten augenblicklich in seinem Kopf auftat, war so abstrus – und so furchtbar komisch.
„Bevor oder nachdem der große, böse Wolf dein Lebkuchenhäuschen gemampft hat?“, erkundigte sich der Dunkelhaarige, immer noch lachend.
Der Junge schüttelte den Kopf, als er sich wieder einigermaßen beruhigt hatte.
„Ganz ehrlich, meine Dame, in Ihren jungen Jahren hätten Sie gewiss das Zeug zur Bestsellerautorin gehabt“, erwiderte Dorian mit ebenso nasaler und vornehmer Stimme, wie es Lola zuvor getan hatte.
Abermals musste der Slytherin lachen, wobei ihm Lolas nächster Kommentar beinah entgangen wäre.
„Ja, das hoffe ich auch“, erwiderte Dorian breit grinsend, als Lola meinte, sie hoffe, dass er im Dunklen fliegen konnte.

Schließlich gab Lola ihr Okay, woraufhin sich der Dunkelhaarige vom Boden abstieß. Als die Welt unter ihnen immer kleiner wurde, schienen auch jegliche Sorgen und Belange immer kleiner zu werden, bis sie sich schließlich auflösten. Dorian schloss die Augen und genoss den sanften Nachtwind, der sich in seinem Haar verfing und mit einzelnen Strähnen spielte. Es war das reine, pure Gefühl der Freiheit, dass ihn jetzt in diesem Moment als auch jedes Mal beim Fliegen durchströmte.
Erst, als Lola sich zu Wort meldete, wurde er ihrer Anwesenheit wieder gewahr. Fliegen war einfach das Beste der Welt – es tilgte jegliche Gedanken aus seinem Kopf und ließ ihn die Welt um sich herum für einen kurzen Moment vergessen.
Dorian öffnete die Augen und ließ seinen Blick über die Landschaft, die sich unter ihnen erstreckte, schweifen.
„Oh ja“, stimmte er ihr zu. Die Aussicht war wirklich wundervoll – sie wirkte wie gemalt, fast unrealistisch. Man könnte meinen, der Dunkelhaarige hätte sich bereits an jenen Anblick gewöhnen müssen, sooft wie er schon auf einem Besen gesessen war, doch für ihn war dieses Erlebnis immer wieder neu und anders.

Als sie so dahinflogen, gab sich Dorian voll und ganz dem Wind hin, der sacht durch sein Haar und über seine Haut fuhr und Lolas Berührung, die eine wohlige Wärme in ihm wachrief.
Er wusste, wenn die beiden auf dem Boden gewesen wären, hätte es sich falsch angefühlt, doch hier oben in der Luft ließ er es einfach zu – er genoss und nahm Lolas Nähe auf eine Weise wahr, die über Freundschaft wohl hinausging und fühlte dabei ein angenehmes Kribbeln, das ihn vollkommen zu erfüllen schien.
Er wusste, dass es falsch war – und doch dachte der Dunkelhaarige weder darüber nach, was dies zu bedeuten noch welche Konsequenzen es hatte oder haben könnte.

„Wohin du möchtest“, antwortete Dorian lächelnd auf die Frage hin, wohin ihre kleine Reise denn ging. Ihm selbst war es gleichgültig – er hätte Ewigkeiten ohne jegliches Ziel durch die Lüfte fliegen können mit Lola an seiner Seite.


(Ich kenne das Lied (ist doch eins, oder? xD) leider nicht. ^^)
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   12.06.11 18:04

Lola war grinste leicht als Dorian über ihren zusammen gedichteten Unsinn lachte. Es war auch zu komisch. Sie erwiderte nichts mehr darauf sondern lies ihn einfach lachen.Sie mochte es wenn er lacht, denn da war es einfach entspannter. Sie selber mochte es auch lieber zu lachen als die ganze Zeit nur zur reden, auch wenn reden wichtig ist, aber Spaß haben ist für sie das wichtigste.

Der Flug war ziemlich schön nicht nur das es Nachts war und die Landschaft wunderschön war, sie konnte diese Freude mit jemanden teilen. Sie sah einen Stern funkeln und lächelte. Sie liebte den Sternenhimmel und den Mond. Apropos Mond. Der Mond war auch nun viel größer als vorher und er wirkte auch viel heller. Wenn sie nicht wüsste das das Weltall sehr weit weg ist, würde sie sagen das die Sterne nur ein paar Meter entfernt sind.

Als Dorian meinte sie dürfe sich raus Suchen wohin es geht, überlegte sie einen kurzen Moment. „Wie wäre es wenn wir erst Mal eine Weile Fliegen und dann irgendwann beim Seinkreis landen“; meinte Lola. Sie schlung ihre Arme nun um seinen Bauch, da sie sich so besser festhalten konnte. Dadurch das sie jetzt so da saß konnte sie sich auch an Dorians Rücken lehnen. „Stört dich das beim Fliegen?“, vergewisserte Lola sich, damit sie keine unvorhergesehene Landung machten. Sie genoss die nähe ihres besten Freundes und überlegte gar nicht auf welcher Basis es war. War es nicht eh egal??
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   14.06.11 20:58

„Doch, das klingt gut“, erwiderte Dorian auf Lolas Vorschlag hin. Er liebte es, zu fliegen. Doch der Nachteil dabei war, dass man sich während des Flugs eher schlecht unterhalten konnte. Zumindest war es auf dem Boden um einiges entspannter und auch konnte man sich dabei ins Gesicht sehen – was sich auf dem Besen etwas schwieriger gestaltete.
Plötzlich bemerkte der Dunkelhaarige, wie Lola ihren Griff um seinen Bauch etwas verstärkte und sich dann an seinen Rücken lehnte. Auf ihre Frage hin musste er grinsen.
„Keineswegs.“ Ganz im Gegenteil – er empfand ihre Nähe als äußerst angenehm. Sie beflügelte ihn, ohne ihn allerdings abzulenken oder ihm gar seine komplette Konzentration zu rauben. Ohnehin würde Dorian sich eine Bruchlandung in dem Wissen, dass sich Lola auf seinem Besen befand, nie verzeihen können. Daher würde er dem bereits vorher mit allen ihm möglichen Mitteln entgegenwirken.

Nach einer Weile, in der sie noch über die Ländereien rund um Hogwarts segelten, steuerte der Dunkelhaarige schließlich den Steinkreis an.
In einem sanften Sinkflug wehte ihm erneut der Nichtwind als angenehme Brise entgegen, die anhielt, bis sie schließlich den Boden erreichten.
Dorian stieg vom Besen, ehe er galant Lola eine Hand reichte, um ihr beim Absteigen zu helfen.
„Da wären wir, Madame.“ Der Dunkelhaarige lächelte seine beste Freundin an und registrierte dabei nicht, wie er sich abermals in den Tiefen ihrer Augen verlor, die ihm so vertraut und beruhigend waren. Lediglich in der hintersten Ecke seines Kopfes fragte er sich, warum er sie schon wieder wie der letzte Depp der Welt anstarrte und ob man so etwas mit Schlafmangel in Verbindung bringen konnte.
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   15.06.11 15:02

Lola lächelte leicht als er meinte das Dorian es nicht stören würde wenn sie sich an ihn lehnte. Sie empfand den ganzen Flug als eine schöne Abwechslung, doch leider konnte man sich dann nicht so gut unterhalten. Sie spürte denn Wind nicht mehr so stark wie vorher, aber das war auch egal, Hauptsache sie merkte die kühle Brise. Zu Fliegen war unbeschreiblich schön, aber sie kann sich nicht dazu aufsetzten und wieder selber fliegen oder doch? Sollte sie es nicht mal wieder versuchen? Vielleicht, aber dann ein anderes Mal.

Sie bemerkte, dass er den Steinkreis ansteuerte und war ein bisschen erleichtert. Sie sah zu wie er abstieg und lächelte dann leicht, als er ihr die Hand reichte. Sie stieg ab und bedankte sich. Diesmal bemerkte sie, dass er sie anstarrte und lächelte leicht und war etwas verwirrt. „Habe ich was im Auge?“, fragte sie ihn und sah ihn weiterhin an. Sie wusste nicht wirklich was das hinführen könnte, aber das war ihr egal. Außerdem fragte sie sich immer noch warum er sie anstarrte.

Wenn sie drüber nachdachte würde sie eher sagen das es wegen der Müdigkeit seien konnte, aber wer weiß das außer er selber. Sie ließ den Gedanken fallen und wartete auf eine Reaktion von Dorian.

(Sorry das ich dir nicht geantwortet habe. Ehmm ja ist ein Lied)
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   17.06.11 22:17

„J-ein.“ Dorian senkte den Blick und legte sich unbewusst eine Hand in den Nacken. „Nein. Entschuldige. Bin wohl schon etwas müde, schätze ich.“

Was war nur los mit ihm? Sonst war er doch auch nicht so seltsam. Er führte sich ja geradezu auf wie ein verliebter Idiot. Moment mal. Verliebt? Dass er nicht lachte. Nein, er war nicht verliebt... oder etwa doch?

Der Dunkelhaarige löste wieder die Hand in seinem Nacken, während er innerlich den Kopf über sich selbst schüttelte. Er war müde – das war alles. Nach einer gesunden Mütze Schlaf sah alles meist wieder ganz anders aus. Verliebt, tzz. Wo würde das denn nur hinführen?

Schließlich hob der Slytherin wieder den Blick und lächelte seine beste Freundin an.
„Worauf hätte die Dame denn Lust? Ich hätte ein nettes Sitzplätzchen mit Panoramablick auf den See sowie einen Mondscheinspaziergang durch die Umgebung im Angebot. Und bin natürlich jederzeit auch für eigene Wünsche der Dame offen.“



(Kein Problem. ;) Ah okay. Na ja, dann kenne ich es, wie gesagt, leider nicht.)
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   19.06.11 19:14

Lola war nicht sonderlich über Dorians Aktion verwirrt, aber sie wusste nicht wirklich was los war. Früher hatte er sie noch nie so angeguckt wie ein .. ein.. ihr fiel kein Wort ein es zu beschreiben. Sie lies auch dabei und bemerkte das er etwas in sich gekehrt war. Sie sah wie er den Kopf schüttelte und musterte ihn kurz, doch als er sie wieder anlächelte, lächelte sie wieder zurück.

"Also wir könnten auch beides machen, erst eine Weile sitzen und dann spazieren gehen", sagte sie und setzte sich auf einen der Steine. Sie zeigte ihm das er sich neben ihr setzten sollte und wartete darauf. Sie sah auf den See und lächelte leicht, als ihr eine Brise durchs Gesicht wehte. Sie fühlte sich einfach sehr wohl und wollte am liebsten das die Zeit still stehen bleiben würde, denn sie hatte jetzt alles um glücklich zu sein. Gut, richtig glücklich war sie jetzt nicht, aber sie fühlte sich gut.

Sie wandte sich nun an Dorian und lächelte leicht. "Danke", meinte sie. Diese Danke war für alles gemeint was er für sie getan hatte, er hatte ihr schon immer geholfen und sie wusste auch das er es auch immer wieder gerne machen würde. "Weißt du eigentlich das du für mich einer der wichigsten Menschen in meinem Leben bist, wenn nicht sogar der wichtigste", sagte sie zu ihm und lächelte. Ihr viel gerade auf das ihm noch nie so wirklich gesagt hatte, wie wichtig er für sie ist, aber brauchte sie das denn? Jetzt hatte sie es eh getan.

Sie sah nun wieder auf den See und dachte nach. Sie dachte an all die schlimmen Sachen die sie durchlebt hatte und dann an die guten Seiten. Ihr lief eine Träne über die Wange und dann lächelte sie wieder. Sie war froh das sie alles überstanden hatte und das sie nun wieder ein normales - sagen wir fast normales hatte.
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   20.06.11 0:40

Auf ihren Vorschlag hin nickte Dorian lediglich und lächelte Lola dankbar an. Dafür, dass sie es bezüglich seiner idiotischen Aktion von vorhin auch ohne großartige Worte bei der Sache bewenden ließ.
Dies war eines der vielen Dinge, die er so sehr an seiner besten Freundin schätzte. Sie war niemand, die große Umschweife machte, um über etwas zu reden. Allerdings ritt sie ebenso wenig auf Themen herum, die einem unangenehm oder auf sonst irgendeiner anderen Art und Weise lästig waren. Ganz anders als so viele andere Leute, die Dorian kannte... oder besser gesagt täglich ertragen musste.

Mit diesen Gedanken im Kopf folgte der Dunkelhaarige Lolas unausgesprochener Aufforderung und ließ sich neben ihr auf einem der kühlen Steine nieder. Dabei entdeckte er einen trockenen Ast zu seinen Füßen, hob ihn einer reinen Willkür folgend vom Boden auf und begann damit zusammenhangslose Figuren in den Erdboden zu kritzeln, während er seinen Gedanken freien Lauf ließ.
Allerdings beanspruchte dies weder seine Konzentration noch seinen rastlosen Geist für lange Zeit, weswegen sowohl Dorians Blick als auch seine Aufmerksamkeit alsbald zu der ruhigen Oberfläche des Sees glitt.
Augenblicklich schien auch etwas Ruhe in seinen Kopf einzukehren, was dem Dunkelhaarige eine gewisse Erleichterung war. Denn sein Bedarf, den Kopf über irgendwelche irrsinnige Hirngespinste zu zerbrechen, war ohnehin nicht sehr groß und für diesen Tag zudem mehr als nur gedeckt.

„Danke“, vernahm Dorian plötzlich und blickte Lola etwas überrascht an. Doch kaum einen Moment später löste sich die Überraschung in Verständnis auf. Ein feines Lächeln bildete sich auf seinen Lippen, ehe er bedächtig den Kopf schüttelte.
„Ich habe zu danken“, erwiderte er und schenkte ihr eines seiner wenigen warmen Lächeln aus tiefstem Herzen.
Ihre daraufhin folgende Worte hüllten ihn in eine geborgene Wärme, von der er nie vermutet hätte, eine solche jemals empfinden zu können. Was Lola gesagt hatte, war über all die Jahre hinweg beinahe so etwas wie selbstverständlich geworden, aber dennoch war es gut, diese Worte aus ihrem Mund zu hören. Es war zudem das wohl mit Abstand Netteste, das er je von einem Menschen in seinem Leben vernommen hatte. Wobei selbst das Wort „nett“ all jene Emotionen, die ihn dabei durchströmten, bei Weitem nicht zu erfassen vermochte.

Dorians Blick ruhte auf Lolas Augen, die ihm all dies zu erzählen schienen, was ihr gerade durch den Kopf ging – und die ebenso imstande waren, in ihm zu lesen wie in einem offenen Buch.
Etwas besorgt beobachtete er, wie sich eine einzige Träne aus den endlosen Meeren ihrer Augen löste und ihr die Wange hinabrann.
Behutsam umschloss Dorian ihr Gesicht mit seinen Händen und wischte die Träne fort.
Als Lola wieder lächelte, schlich sich auch auf seine Lippen unwillkürlich ein Lächeln.
„Ich möchte dich niemals verlieren“, wisperte er leise.
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   20.06.11 8:42

Lola sah zu wie Dorian sich setzte und merkte seine Überraschung über ihre Worte. Als er meinte er hätte zu danken, fragte sie sich am Anfang wofür. Doch dann beließ sie es dabei und sah ihn an. Es klang wirklich schön es auch von ihm zuhören. Es fühlte sich gerade alles so richtig an. Sie bemerkte seine Hände auf ihrem Gesicht und er wischte ihr die eine Träne weg. Sie wusste genau, dass er sehen konnte was sie dachte. Sie sah ihn einfach nur an und er wusste es, das war wirklich schon Freundschaft.

Als er meinte er will sie nie verlieren, merkte sie wie es ihr warm ums Herz wurde. Sie lächelte immer noch. „Ich will dich auch nicht verlieren Dorian“, sagte sie. Das ist echt süß von ihm. Ich hätte nie gedacht das wir mal so was zu einander sagen würden dachte sie und sah ihren Besten Freund immer noch an. Einen kurzen Moment dachte sie daran ihn zu küssen, aber diesen Gedanken verdrängte sie sofort wieder. Sie war ja nicht verliebt in ihn oder? Verliebt? Nein. Er war nur ihr bester Freund diese Gefühle waren alle nur freundschaftlich oder?

Sie wusste nicht mehr wirklich was sie machen sollte außer ihn angucken. Ja sie starrte ihn an und sie wusste nicht wieso. Sie selber könnte sich jetzt dafür Ohrfeigen, aber sie machte auch nichts um es zu ändern. Sie war wahrscheinlich auch nur etwas müde oder so etwas in der Art. In der Art? Sie war einfach nur müde das wars auch. Was sollte sie denn sonst sein? Verliebt? Ganz sicher nicht. Sie lies die Gedanken fallen und sah Dorian einfach nur an.


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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   24.06.11 1:06

Ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen, als Lola erwiderte, dass auch sie ihn nicht verlieren wolle. Es tat einfach gut, es zu hören und ließ diesen Moment zudem vollkommen erscheinen.
Alles schien genau richtig: die entspannte Stimmung, die angenehme Ruhe um sie herum, die geradezu romantische Landschaft – und doch, irgendetwas fühlte sich falsch an. Etwas, das der Dunkelhaarige nicht benennen konnte. Etwas, das nicht greifbar war – und das sich doch wie ein unangenehmes Schweigen über sie legte.
Was soll schon sein? Ich bin nur verdammt müde und mache mir jetzt schon Sorgen über Dinge, von denen ich nicht einmal weiß, ob ich mir darüber überhaupt jemals Sorgen machen müsste.
Solche Gedanken trieben einen doch lediglich in den Wahnsinn, weswegen Dorian versuchte, sich ihnen zu entledigen. Er schob sie in die hinterste Ecke seines Kopfes, verborgen und verdrängt von wichtigeren, realen Gedanken.

Doch als seine Aufmerksamkeit zu Lola zurückkehrte, bemerkte er deren Blick auf sich. Natürlich war es kein weltbewegendes Ereignis, dass sie ihn ansah – doch heut Nacht war ihr Blick irgendwie anders als sonst. Es erinnerte den Dunkelhaarigen etwas an ihn selbst zuvor.
„Habe ich etwas im Auge?“, wiederholte Dorian schmunzelnd die Frage, die Lola zuvor an ihn gerichtet hatte.
Das war doch verrückt. Entweder waren sie beide müde – oder er hatte seine beste Freundin mit seiner Krankheit oder besser gesagt seinem Idiotismus angesteckt. Was der Dunkelhaarige jedoch bezweifelte. So einen Idioten wie ihn gab es nur einmal auf der Welt – was wohl auch besser so war.
Als er Lola erneut musterte, veränderte sich ihr Blick und das, was ihn zuvor irritiert hatte, schien darin verschwunden zu sein.
Fragend hob Dorian eine Augenbraue.
„Im Ernst. Ist irgendetwas? Stimmt irgendetwas nicht?“
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   24.06.11 1:22

Lola lachte als er ihre Frage wiederholte. Sie hatte ja genauso angestarrt. "Eine Pupille? Und wenn ich sogar in beide gucke sehe ich sogar zwei", sagte sie und lachte. Das war das erste was ihr einfiel. Doch dann sah sie ihn an. "Im ernst du hast nichts im Auge ich bin einfach nur ein bisschen müde das ist alles", sagte sie und fügte in Gedanken hinzu hoffe ich mal. Sie war echt schon blöd auch in den bescheuersten Situation fielen ihr solche dummen Sachen ein. Das war doch nicht mal mehr normal, eigentlich sollte sie wie eine dumme stottern, so wie es andere taten, aber nein so war sie nicht. Sie war eine ganz andere Sorte von Mädchen. Sie lies die Gedanken fallen, als Dorian sie fragte was los sei. Sie seufzte kurz und dann überlegte sie, ob sie das Thema ansprechen sollte oder nicht. Es war schon echt ein bescheuertes Thema, aber es ging die beiden schon was an. Sie lächelte leicht und sah ihn kurz an. "Wenn ich das wüsste, ob irgendwas ist", meinte sie und sah ihn an. Sie wusste nicht wie sie das in Worte fassen sollte, was ihr vor ein paar Minuten durch den Kopf gegangen ist und außerdem war es ihr schon fast unangenehm an sowas zu denken. Er war ihr bester Freund und mehr nicht.

Es war nun stille. Eine unangenehme stille, die sie hasste und sie wollte das es aufhörte. Sie öffnete den Mund und wollte etwas sagen, aber was denn? Hey ist dir schon mal in den Sinn gekommen mich zu küssen oder dergleichen? Das war doch lächerlich oder etwa nicht? Sie sah ihn an und versuchte das ganze Thema zu um schreiben. "Letztens hat mich meine Tante was gefragt", sagte sie und sah ihn an und wollte auf seine Reaktion reagieren. Sie atmete nochmal tief ein und aus und lächelte nicht mehr. "Ich weiß das das gleuc ziemlich lächerlich oder so klingen wird, aber mir geht das irgendwie nicht mehr aus dem Kopf", fügte sie noch hinzu und legte nun die Karten auf den Tisch. Sie hasste diese Situation gerade ziemlich. "Also sie fragte mich ob mehr zwischen uns ist als Freundschaft", sagte sie nun gerade wegs heraus und sah ihn an. Dann sah sie auf den See und wusste nicht wirklich was sie noch sagen sollte. "Und ziemlich umwegig finde ich diesen Gedanken nicht also ich meine wie man darauf kommt", meinte sie noch etws leiser und sah ihn wieder an. Jetzt hatte sie es gesagt und für sie war es gerade so als hätte sie sich blamiert und wartete nur darauf das jemand sie auslachte.
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BeitragThema: Re: The reason why I smile (:   29.06.11 21:04

„Tatsächlich?“, erwiderte Dorian und lachte ebenfalls. „Manche sagen ja, ich hätte noch ein drittes Auge – für den bösen Blick.“ Der Dunkelhaarige lachte abermals – auf was für skurrile Dinge diverse Leute nicht kamen.
Auf seine zweite Frage hin seufzte sie leise – wohl schien ihr das Thema weniger angenehm zu sein, weswegen Dorian schon beinahe so etwas wie Reue dafür empfand, es angeschnitten zu haben.
Um das Unbehagen perfekt zu machen, kehrte eine Stille ein – und zwar von der Sorte, von der man schlichtweg hoffte, dass sie schnellstmöglich ausgestanden war... und von der man allerdings nicht so recht wusste, wie und ob man überhaupt jene durchbrechen sollte.
Schließlich war es Lola, die jenes unangenehme Schweigen unterbrach. Dorian hörte ihr aufmerksam zu und behielt dabei einen neutralen Gesichtsausdruck bei. Unter anderen Umständen hätte er wohl darüber geschmunzelt – doch wollte er Lola nicht in eine noch unangebrachtere Situation versetzen als ohnehin schon und zudem waren ihm ja bereits ähnliche Gedanken durch den Kopf gegangen.
Als Lola ihn ansah, erwiderte er ihren Blick und ließ ihn auch dann noch auf ihr ruhen, als sie den ihrigen abwandte und auf den See blickte.
Abwegig waren jene Gedanken wirklich nicht – und nicht nur, wie man darauf kam. Geschah es nicht manchmal, dass sich aus einer langjährigen Freundschaft einfach mehr entwickelte? Nicht, dass es Dorian unbedingt guthieß, aber man hörte doch immer wieder davon.
Als Lola schließlich endete, sah sie ihn mit einem Blick an, den der Dunkelhaarige nicht so recht zu deuten wusste... der allerdings gewiss kein Ausdruck für Euphorie war.
„Und? Denkst du, dass zwischen uns... mehr als Freundschaft ist?“, fragte Dorian leise, ehe er den Blick senkte. „Ich finde diesen Gedanken auch nicht so abwegig – er ist mir auch schon ein paar Mal durch den Kopf gegangen.“
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