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 Ein kleines Gespräch unter vier Augen

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Robin Johnson

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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 0:21

Robin seufzte. Er selbst hatte sich ein Buch über Geschichte der Zauberei mitgenommen, da dies immer sein schwächstes Fach war, nicht weil er sich nicht für Geschichte interessierte, sondern weil man dafür lernen musste ... Er schaute schließlich hoch zu Nathaniel und setzte sich dann selbst auf, setzte sich allerdings so, dass er dem anderen in die Augen schauen konnte. "Ich mag aber nicht gehen", nuschelte er und sah den andern trotzig an. Denn auch wenn sie die Zeit nicht direkt miteinander verbrachten, sondern nur zusammen, waren sie für den Slytherin das Wichtigste in der ganzen Woche. Er rette sich eigentlich nur von Treffen zu Treffen irgendwie. Aber wenn sie nun nur noch eine halbe Stunde hatten, dann wollte er auch, dass er die uneingeschränkte Aufmerksamkeit von seinem Lehrer bekam. Sanft nahm er diesem die Schrift aus der Hand.
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Nathaniel Mason

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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 0:32

Nathaniel musste lächeln. Diesen trotzigen Blick war er inzwischen schon gewohnt. „Große Überraschung, der Tag an dem du gehen willst, ist der Tag an dem Schweine fliegen, neckte er den Slytherin und ließ den Aufsatz los, als Robin ihm diesen aus der Hand nahm. „Wie weit bist du mit Geschichte gekommen?“, erkundigte er sich. Er fühlte sich etwas besser dabei, dass Robin während der Zeit, die sie sich trafen, etwas zum Lernen mitnahm. Aber wenn er nun nicht mehr korrigieren durfte, durfte Robin sich auch nicht länger mit Geschichte der Zauberei befassen, entschied er und nahm Robin im Gegenzug das Buch ab und verzog das Gesicht. „Schreckliches Fach. Konnte ich nie leiden. Viel zu trocken“, murmelte er und klappte das Buch zu, nachdem er einen Blick auf die Seitenzahl geworfen hatte, bevor er Robin anblickte.
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Robin Johnson

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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 0:39

Der Slytherin seufzte. "Es ist FRUCHTBAR trocken ... zumindest das was wir zurzeit machen", bestätigte er den anderen und zuckte mit den Schultern: "Ich glaube ich bin ganz gut weiter gekommen ..." Schließlich setzte er sich auf den Schoß von Nathaniel. "Warte ab", sagte Robin während eines frechen Grinsens: "Ich werde doch ein Einserschüler!" Die Vorstellung war absurd, zwar war er nicht schlecht in der Schule, aber lernte eigentlich nur in der Zeit mit seinem Lehrer für Wahrsagen, da dieser sonst sauer wäre, dass Robin seine Zeit mit ihm vergeudete, denn generell hatte der Teenager wichtigeres in seinem Kopf als Schule ... außer natürlich Wahrsagen.
"Wie setzt's mir dir?" fragte er nach: "Weiter gekommen?" Auch wenn Robin es niemals zugeben würde in der Gegenwart von Nathaniel fiel es ihm wirklich schwer sich auf den Lernstoff, den er sich mitnahm, zu konzentrieren.
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Nathaniel Mason

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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 0:53

Der Lehrer legte seine Arme um die Taille von Robin und grinste ihn an. „Na das hoffe ich doch“, erwiderte er, auch wenn der Slytherin es ganz offensichtlich nicht in Erwähung zog, wirklich so gut in der Schule zu werden. Aber bei Geschichte konnte er das auch nachvollziehen. Wer wollte den da schon Einser haben?
Nathaniel zuckte ebenfalls mit den Schultern. „Jah, doch.“ Lächelnd lehnte er sich vor. „Leider sind es so viele davon, dass es nicht wirklich einen großen Unterschied macht“, erklärte er und strich Robin seine Haare aus der Stirn, auch wenn er bereits wusste, dass sie bald schon wieder in genauso dort hängen würden. Er hatte die Geste nur schon so oft bei Robin gesehen, dass es sich praktisch auch bei ihm eingeprägt hatte.
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Robin Johnson

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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 1:02

Robin grinste ihn an, er fand es immer wieder atemberaubend zu sehen wie Nathaniel sich um ihn kümmerte, es verursachte dieses angenehme Gefühl, als würde in dem Herz ein kleines Feuer brodeln. Er setzte sich bei seinem Lehrer auf den Schoß und fuhr mit einem Finger über dessen Lippen. Kurz wechselten seine Blicke von den Augen zu den Lippen und wieder zurück, dann stützte er sich mit den Händen auf dem Brustkorb des anderen ab, sodass dieser in die Kissen gedrückt wurde, beugte sich über ihn und küsste ihn sanft auf die weichen Lippen. Seiner Meinung nach waren diese mehr als nur perfekt. Manchmal wenn der Slytherin seinen Wahrsagenlehrer ansah zerriss ihn diese in seinen Augen Perfektion manchmal beinahe ... Das machte das Konzentrieren auf den Stoff während des Unterrichts dann doch manchmal schwer.
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Nathaniel Mason

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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 1:31

Nathaniel lächelte, als Robin ihn in die Kissen drückte. Seine Hand wanderte sogleich wieder in seine Haare und zog ihn noch etwas näher zu sich heran. „Immer so ungeduldig“, murmelte er gegen seine Lippen, bevor er den Kuss wieder vertiefte. Seine andere Hand, die eben noch an Robins Taille ruhte, wanderte etwas tiefer und zog seine Hüften ebenfalls ein bisschen näher an ihn heran. Es hatte sich schon fast etwas wie eine Routine eingependelt. Er würde korrigieren, während Robin lernte, bis sie nur noch an die dreißig Minuten hatten. Robin würde protestieren und meistens fingen sie dann an zu knutschen. Leider hatte das zur Folge, dass Nathaniels Augen immer häufiger das Pergament verließen, auf das er sich konzentrieren sollte, um nach der Uhrzeit zu sehen.
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Robin Johnson

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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 1:39

Robin grinste. Er schien zumindest nicht der Einzige von ihnen Beiden zu sein, der ungeduldig war und es kaum erwarten konnte, dass sie sich wieder einander zu wanden. Nathaniel würde es niemals zugeben und war natürlich auch ruhig und reif, aber er tat es auch ... Der Slytherin schwieg einfach und küsste stattdessen mit, sanft öffnete er mit seiner Zunge den Mund des anderen und genoss die Zweisamkeit. In solchen Momenten, oder eher gesagt meistens erst danach, dachte er darüber nach, was für ein Risiko mit diesen Treffen und diesen 'Aktivitäten' einherging ... was wäre zum Beispiel wenn just in diesem Moment die Schulleiterin hinein kam oder beinahe noch schlimmer ein paar Mitschüler nach Hausaufgaben, Noten oder so fragen wollten? Die Schulleiterin würde es wenigstens nicht publik machen, sondern entweder Robin der Schule verweisen, Nathaniel feuern oder beides - aber Schüler ... das wäre grausamer! Sie würden tuscheln, bis schließlich deren Eltern sich bei der Schulleitung melden würden ... Doch Robin verdrängte diese Gedanken in diesem Moment und konzentrierte sich lieber auf den Herzschlag des anderen.
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Nathaniel Mason

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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 1:52

Nathaniel hatte sich inzwischen mehr oder weniger an die Vorstellung von ihm und Robin zusammen gewöhnt und geriet nicht mehr so in Aufruhr. Sie waren trotzdem wohl eines der außergewöhnlichsten Pärchen, die Hogwarts jemals gesehen hatte. Oder sehen würde, da war er sich ziemlich sicher. Obwohl er ja anfangs gesagt hatte, dass sie nicht wirklich ‚zusammen‘ waren. Aber inzwischen begann es stark danach auszusehen. Auch, war die Sache es ihm inzwischen Wert. Anfangs hatte er gegrübelt, ob er seine Job wirklich wegen so etwas aufs Spiel setzen sollte, aber inzwischen gab es da keine Zweifel mehr. Nur an eine Sache konnte er sich noch nicht so recht gewöhnen. Das dieser junge Slytherin sich tatsächlich einen Weg in sein Innerstes gebahnt hatte. Es würde wohl auch noch etwas länger dauern, bis das der Fall sein würde.
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Robin Johnson

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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 2:00

Robin löste den Kuss und lächelte Nathaniel an während ihre Gesichter noch immer dicht beieinander waren. "Ich liebe dich", flüsterte Robin leise und strich währenddessen über die Wange von dem anderen. Noch immer hatte sich in seinen Gefühlen für seinen Lehrer rein gar nichts geändert, sondern sie waren wahrscheinlich nur noch stärker geworden. Jeden Tag liebte er ihn mehr und bereute seine Entscheidung in dem Gespräch dann doch damit rauszurücken kein Stück, aber er glaubte auch, dass es der richtige Zeitpunkt gewesen war, wenn er jünger gewesen wäre, hätte Nathaniel noch viel stärker abgeblockt, doch Robin trennten nur ein paar Monate von der Volljährigkeit. Und egal was er mit dieser Beziehung riskierte es war Robin egal, das einzige was er befürchtete war nur noch, dass der andere Ärger bekommen könnte ...
"Worüber denkst du nach?" fragte der Slytherin schließlich und küsste ihn zärtlich auf die Stelle zwischen Ohr und Hals.
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Nathaniel Mason

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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 2:15

Nathaniel war es fast schon peinlich, das ihm dieser eine Satz von den richtigen Lippen doch so viel bedeuten konnte. Das derjenige, der ihn nur aussprechen musste, um ihn glücklich zu machen über zehn Jahre jünger war, hätte keinen allzu großen Unterschied gemacht, wenn Robin vielleicht zwanzig wäre. Aber von den Zwanzigern war der Junge noch weit entfernt. Immerhin würde er bald volljährig sein. Nathaniel wusste jetzt schon, dass er sich von da an um einiges besser fühlen würde.
„Verschiedenes“, erwiderte er und schloss einen Moment die Augen. „Was wünscht du dir zum Geburtstag?“, fragte er und öffnete die Augen wieder, um Robin anzulächeln. Schließlich hatte er auch vor dieses Ereignis mit dem Slytherin zu feiern. Auf irgendeine Art und Weise zumindest. Und ein Geschenkt gehörte auf jeden Fall dazu.
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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 2:22

Robin lächelte und spielte mit den Haaren von dem anderen herum. "Verschiedenes", wiederholte er und drehte ein paar Strähnchen um seinen Finger.
"Geburtstag?" fragte er dann etwas verdutzt als Nathaniel das Thema ansprach. Eigentlich hatte er darüber wenig nachgedacht, alles was zählte war, dass er dann volljährig war und sich sein Lehrer nicht mehr so schlecht bei der Sache vorkommen würde.
Doch dann setzte er ein mehr als nur zweideutiges, freches Grinsen auf. "Nichts was du mir nicht jetzt auch geben könntest", hauchte er das Ohr des Älteren. In Robins Augen hatte dieser die Antwort beinahe provoziert, auch wenn der das natürlich gaaanz anders sehen würde.
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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 2:31

Nathaniel schloss einen Moment die Augen und war dankbar, dass er einen Pulli trug. So konnte der Slytherin seine Gänsehaut nicht sehen. Dieser Junge brachte ihn schon dazu, wieder wie ein Teenager zu werden, obwohl er sich ziemlich sicher war, dass er nicht einmal damals so reagiert hatte. Allerdings waren das ja auch Mädchen gewesen. Vielleicht hätte er schon viel früher Männer in Erwägung ziehen sollen.
Er öffnete wieder die Augen und rollte sie erst einmal, damit Robin sehen konnte was er von seiner Antwort hielt. „Ich hätte es eigentlich wissen sollen“, murmelte er und legte seine Arme wieder um Robins Hüfte. „Aber jetzt Mal ernsthaft. Was wünschst du dir? Hast du vor mit deinen Freunden zu feiern?“, fragte er nach und sah zu ihm auf. Ihm war aufgefallen, dass Robin ihm gegenüber nie viel von seinen Freunden sprach, obwohl die doch eigentlich so wichtig für ihn sein sollten.
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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 2:41

Robin sah ihn an, so lustig hatte er das eigentlich gar nicht gemeint ...
"Ich weiß nicht so genau, ich hab noch nicht wirklich drüber nachgedacht. Ich wüsste nicht was ich mir wünschen sollte, ich hab doch alles was ich will", er schaute kurz in die Augen des Älteren, dann zuckte er mit den Schultern: "Ja, da werde ich nicht drum rum kommen Ruby und Avery planen glaub ich seit wir uns kennen - und das ist die erste Klasse - meinen siebzehnten Geburtstag, ich kann es ihnen nicht antun all ihre Pläne über den Haufen zu werfen, außerdem würden sie mich dann ohne mit der Wimper zu zucken umbringen!"
Der Slytherin liebte Feiern, auch wenn er seltener zu diesen ging seit er mit Nathaniel zusammen war - auch wenn sie das ja nicht wirklich waren. Seine Freundinnen hatten es aber einfach akzeptiert, da gleichzeitig auch Robins Notes besser wurden, da er es ihnen mit Lernen erklärte, was ja irgendwie auch ein wenig stimmte ...
Hin und wieder hatte Robin in der Tat darüber nachgedacht, was er tun würde wenn sein Lehrer doch jemand anderen finden würde, der besser passte, vielleicht mochte er den Slytherin ja nur, weil er der erste Typ war der ihn geküsst hatte und er zuvor nicht gewusst hatte, dass er Männer bevorzugte. "Nathaniel, wieso magst du mich eigentlich?"
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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 2:55

Nathaniel war etwas unsicher, als Robin so trocken darüber sprach, dass seine Freundinnen ihn so kaltherzig umbringen würden. Er kannte die beiden zwar nicht, da sie nicht Wahrsagen gewählt hatten, aber er hatte sie des Öfteren mit Robin in der großen Halle gesehen. Wie sie so waren, konnte er leider dadurch nicht einschätzen.
Als Robin ihn ganz offen diese Frage stellte, war er wieder einmal von dem jungen Slytherin überrumpelt. Warum er ihn mochte? Er musste etwas bitter lachen. „Glaub mir, dass hab ich mich auch schon gefragt“, murmelte er und sah Robin dann aber ernst in die Augen. „Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht. Ich mag es, wenn du frech wirst, mag es, wenn du trotzig wirst“, fügte er hinzu mit einem Lächeln und mit einer Hand griff er nach Robins und verschränkte seine Finger mit den seinen. „Ich mag es, wenn du in meiner Nähe bist, wenn du mir Fragen stellst ohne den heißen Brei herum zu reden. Du bist der erste Mensch, der mich nicht nach einigen Wochen bereits langweilt“, gestand er schließlich und zuckte mit den Schultern. „Du machst mich glücklich.“
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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 3:03

"Weißt du was ich scheiße finde?" fragte der junge Mann den älteren: "Dass du nicht mit auf der Feier sein kannst ..." Bei den nächsten Worten errötete Robin und biss sich auf die Lippe während sein Blick zu den Händen wanderte. Aber in seinem Kopf hallte die Worte wieder ... der erste der ihn nicht nach ein paar Wochen langweilte - war das jetzt eine Bestätigung für die Theorie des Slytherins? Doch die restlichen Worte ließen ihn lächelt. Wieso dachte er überhaupt darüber nach? Er schaute wieder in die Augen von Nathaniel und sagte nun ernst: "Verlass mich bitte niemals." Denn sie beide wussten, dass sie eigentlich schon zusammen waren - eher mehr als weniger.
Er druckte die Hand des anderen und küsste diesen dann auch wieder zärtlich auf den Mund.
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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 3:16

Nathaniel lächelte. Ja, er hatte sich auch bereits gewünscht er wäre doch wieder ein Schüler. Dann hätte er Robin viel näher sein können, hätte seine Freunde kennen lernen können. Aber so musste er eben auf diese Sachen verzichten.
Bei der Bitte des Slytherin, wurde ihm ganz flau. Teilweise aus Freude, teilweise aus Angst. Aber er machte sich nun keine Gedanken darüber was alles passieren könnte. Er konnte es sich inzwischen schon gar nicht mehr vorstellen sein Dasein auf Hogwarts ohne den jungen Mann zu fristen. Er würde ihn sicherlich nicht aus freien Stücken verlassen. Er was sich sogar ziemlich sicher, dass, sollte es jemals dazu kommen, der Junge es sein würde, der ihn verlassen würde, doch auch das verdrängte er, schließlich hatte er keinen Grund jetzt darüber nachzudenken. Er schloss die Augen und genoss einfach das Gefühl von Robins Lippen auf den seinen.
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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 12:27

Robin ging ein warmes Gefühl durch den Körper, ausgehend von dem Kuss. Er liebte diese Momente, in denen alles einfach perfekt war und alles andere nebensächlich wurde, was nicht mit Nathaniel zu tun hatte.
Als er ihn beendete blinzelte er kurz und grinste den anderen dann frech an. "Dann müssen wir eben so feiern - also zu zweit", griff er das Thema von vorhin auf, bevor er die Angst hatte, dass Nathaniel ihn verlassen könnte. Er kullerte von dem Sofa runter und zog den Älteren mit, sodass dieser nun über ihm mehr oder weniger lag. Er genoss es mit dem anderen zu spielen, zwar bemühte er sich nicht kindisch zu sein, aber wie ein Teenager durfte man sich ja wohl noch benehmen. Der Slytherin legte die Arme um den Nacken des anderen und abermals schmiegte er seine Lippen an die seinen.
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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 13:01

"Deshalb meine Frage", sagte Nathaniel mit einem kleinen Lächeln, bevor der Slytherin ihn mit sich zog. Er lachte leise, erwiderte dann aber doch den Kuss. Seine Hand strich über die Seite des jungen Mannes unter ihm und er unterbrach den Kuss mit einem Lächeln. "Bist du eigentlich kitzlig?", fragte er, während seine Hand, unter Robins T-shirt wanderte und seine Finger ihm neckend über die Haut. Uasnahmsweise. Eigentlich hatte er sich selbst Regeln gestellt, was das Anfassen betrafen, denn, wie Robin richtig festgestellt hatte, Küssen war nicht wirklich strafbar, Anfassen war dann doch wieder eine andere Geschichte. Aber er kitzelte ihn ja nur, das war noch im Rahmen seiner Richtlinien.
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Robin Johnson

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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   29.05.11 13:10

Robin kreischte leise. "Hey! Nein", lachte er - in der Tat war er mehr als nur kitzelig, es war beinahe Folter für ihn, doch, da es von Nathaniel kam war das nicht so schlimm ... Tränen sammelten sich in seinen Augen und er strampelte mit den Füßen. "Lass es!" Der Slytherin legte die Hand auf die des anderen, welche noch immer unter seinem T-Shirt war.
In der Tat war es das erste Mal, dass der Ältere dergleichen tat, damit meinte Robin allerdings nicht das Kitzeln sondern die Berührung des anderen. Am Anfang hatte dieser ein paar Regeln für sie aufgestellt, die sie, auch wenn Robin oftmals protestierte zu befolgen hatten. Er schaute in dessen Augen und küsste den Lehrer sanft.
"Nicht mehr kitzeln ...", nuschelte er dann während seine Lippen weiterhin nur wenige Millimeter von Nathaniel entfernt waren. Der Teenager griff mit einer Hand in den Nacken des anderen während er die andere noch immer auf der Hand des anderen ruhen ließ.
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Nathaniel Mason

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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   30.05.11 15:19

Nathaniel grinste breit, als er die Reaktion des Slytherin sah, und hörte erst Recht nicht damit auf, ihn zu kitzeln. Zumindest nicht, bis er die Hand des anderen auf seiner spürte. Das Grinsen verlor sich, als ihre Augen sich trafen und Robin ihn sanft küsste.
Als die Augen wieder öffnete, war Robin ihm immer noch nahe. Seine Hand auf seiner, die andere konnte er in seinem Nacken spüren und die Lippen nur einen Hauch von ihm entfernt. Er konnte genau die warme, weiche Haut unter seinen Fingern spüren und sanft, aber auch vorsichtig, strich er über Robins Seite, etwas höher, bis er die erste Rippe spüren konnte…Mit einem Räuspern zog er seine Hand wieder zurück und zog das T-shirt des Slytherin wieder zurecht. „Kein Kitzeln mehr“, murmelte er zustimmend und räusperte sich. Kurz presste er einen Kuss auf Robins Lippen, löste sich dann aber von ihm und setzte sich auf. Er war von sich selbst leicht geschockt, dass er diese Nicht-Anfassen-Regel wirklich brauchte. Zuvor war ihm noch nicht klar gewesen, dass er sich nicht nur emotional sondern wirklich Körperlich von dem jungen Mann angezogen fühlte.
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Robin Johnson

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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   30.05.11 15:37

Robin seufzte mit einem Mix aus Genervtheit und Enttäuschung. Wieso machte der andere so etwas? Merkte er etwa nicht, wie sehr den Slytherin das alles wahnsinnig machte? Er setzte sich ebenfalls auf, zog die Knie an und schlang seine Arme um diese. Sein Blick wanderte zu dem Gesicht Nathaniels, welches verriet, dass dieser fand, dass das alles schon zuweit gegangen war, während Robin der Meinung war, es wäre erst der Anfang gewesen. Für ihn hätte es ruhig noch weiter gehen können, noch viel weiter ... Der junge Mann legte den Kopf auf die Schulter des Älteren und schloss kurz die Augen. "Ich fand die Regel von Anfang an bescheuert und unnötig", murmelte er kommentieren zu dem Verhalten des anderen. Zwar waren die Regeln nie wirklich besprochen worden, aber es waren ungeschriebene Gesetze.
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Nathaniel Mason

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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   30.05.11 16:10

Ebenfalls seufzend schlang Nathaniel einen Arm um Robins Schultern und zog ihn näher zu sich. „Ich weiß“, murmelte er. „Aber ich glaube es ist trotzdem besser, wenn wir sie eine Weile beibehalten.“ Er fühlte sich einfach zu unsicher. Robin war doch um einiges jünger und er wusste nicht wie weit er gehen konnte, wie weit er gehen durfte, ob Robin ihn abhalten würde, wenn es für ihn zu viel wurde, konnte er auch nicht einschätzen, denn was, wenn dieser das Gefühl bekommen würde, wenn er Nathaniel zurückwies, würde dieser es ihm vielleicht übel nehmen? Außerdem, falls jemals jemand von den beiden erfahren sollte, waren sie so doch noch relativ auf der sicheren Seite. Er zumindest. Aber er wollte Robin auch nicht verängstigen oder verschrecken. Und er selbst war auch unsicher. Mit einem Mann hatte er so was noch nie gemacht. „Wenigstens noch ‘ne Weile.“
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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   30.05.11 16:32

Robin biss sich auf die Lippe. Natürlich, es wäre dumm von ihnen, der Slytherin war noch nicht mal volljährig, ein Typ und auch noch der Schüler von dem anderen. Wenn sie jemand zu diesem Zeitpunkt erwischen würde, wäre es schon peinlich und schlimm genug, ohne, dass mehr gelaufen wäre. Der junge Mann seufzte abermals und genoss die Nähe Nathaniels. Doch dann wurde er wieder hellhörig. Wenigstens eine Weile noch? Das bedeutete Hoffnung oder? Auch wenn Robin sich selbst öfters frage, wie er die ganze Situation irgendwann aufklären sollte ... Sie konnten ja nicht für immer so weiter leben, zu seinem Schulabschluss hatte er seinem Lehrer versprochen seinen Eltern und Freunden von der Tatsache, das er schwul war zu erzählen, doch noch immer hätten sie danach das Problem anderen beibringen zu müssen mit wem sie am liebsten ihre Zeit verbrachten ... Denn alle würden die Nase rümpfen oder entsetzt sein, da selbst wenn sie nicht sagen würden wie lange das ging, immerhin war Nathaniel trotzdem dann der Lehrer von Robon gewesen.
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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   30.05.11 17:12

Nathaniel schwieg ebenfalls. Seine Gedanken in der fraglichen Zukunft, voll Sorge, wie es denn nun wirklich mit den beiden weitergehen sollte. Er hatte schon mehrmals mit dem Gedanken gespielt, einfach ein bisschen Wahrsagerei anzuwenden, um seine Ungewissheit zu vertreiben, nur leider hatte das auch so seine Nachteile. Es war schon immer riskant gewesen, einen Blick in seine eigene Zukunft zu werfen. Zwar könnte er in Robins Zukunft sehen, doch eventuell nur, wenn sich nicht mit seiner verbunden war, was er sich momentan ja erhoffte. Überhaupt, was, wenn er die Zukunft gar nicht sehen wollte? Was, wenn etwas Schreckliches passieren würde? Verhindern konnte man das Schicksal nicht.
Gedankenverloren strich er über Robins Haare und lehnte seinen Kopf an dem des anderen an. Sie würden warten müssen und sehen wie es letzten Endes kommen würde.
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Robin Johnson

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BeitragThema: Re: Ein kleines Gespräch unter vier Augen   30.05.11 17:24

Es war seltsam, aber trotz allem gefiel ihm die Vorstellung mit Nathaniel auch nach der Schule zusammen zu sein und das auch noch offiziell ... "Wichtig ist ja nur, dass wir uns gegenüber mit offenen Karten spielen, oder?" fragte der Slytherin nach und lächelte während seine Arme sich um die Beine lockerten und er sich wieder normal hinsetzte. Seine Hände berührten das Gesicht seines Lehrers zärtlich und hielten es kurz zwischen ihnen fest, dann küsste er ihn wieder kurz, hielt die Augen jedoch weiterhin geschlossen und den Kopf nah bei ihm. "Hast du Angst vor den Kosequenzen, fürchtest du dich vor der Sache selbst oder willst du einfach nicht?" Die Frage lag ihm schon seit ein paar Wochen auf der Zunge, doch während er sie aussprach traute Robin sich nicht die Augen aufzumachen und den anderen anzugucken, auch wurde er wieder feuerrot wie vor nicht allzu langer Zeit als er versuchte ihm seine Liebe zu gestehen.
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