 | 16. November '11
Für diesen Winter hat das Forum ein eigenes Design Schöne Weihnachtszeit euch allen <3
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 | Wir suchen noch einige Lehrerposten und auch Werwölfe & Hufflepuffs
Aufnahmestopp
Prinzipiell keine Aufnahmestopps. Jedoch achtet selbstständig darauf, dass das Verhältnis in den Häusern und innerhalb der Häsuer zwischen Jungen und Mädchen ausgeglichen ist!
~*~
Ihr wisst nicht, wen ihr spielen sollt? Guckt doch einfach mal hier, im Lost&Found-Thread
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 | Inplay

Wochentag:
Sonntag, 31.Oktober 2021
Wetter: 16°C, Wind und klarer Himmel am Mittag und Nachmittag 14°C Temperatur abnehmend, auffrischender Wind und teilweise bedeckter Himmel am Abend
Tagesverlauf: 12.00 – 16.00 Uhr Freizeit & Professor Wahlstrom geht mit den Lehrern nochmal den Abend durch. Die Schüler, dekorieren die Große Halle, während die Lehrer beschäftigt sind. Ob das gut geht??
| Spoiler: | | | 16.00 – 19.00 Uhr Letzte vorbereitungen werden getroffen Dann haben die Schüler wieder ein wenig Freizeit
19.00 – 19.30 Uhr Die Schüler sollten sich langsam fertig machen, vielleicht will sich der ein oder andere auch verkleiden?
19.30 – 21.00 Uhr Findet euch in der großen Halle ein. Das Festbankett kann jeden Moment eröffnet werden, aber vorher hat Professor Wahlstrom auch noch ein paar Ankündigungen bezüglich des Abends zu machen |
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| | | When the rain begins to fall | |
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| Autor | Nachricht |
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Gast Gast

 | Thema: When the rain begins to fall 28.04.11 19:05 | |
| Zeit Spätnachmittag
Ort Bibliothek
Wetter Stark bewölkt, windig, ein Gewitter kündigt sich an und eher kühle Temperaturen
Mitspieler Jackleen Reynolds und Dorian Everett
Weitere Mitspieler erlaubt? Nein Zwar war es Wochenende und damit keine Unterrichtszeit, allerdings hatten die Lehrer genügend Hausaufgaben für dieses und ein zweites Leben – wenn nicht gar noch mehr – aufgegeben. Dorian ließ seinen Blick kurz über die eher mäßig besuchte und – wie nicht anders zu erwarten war – in vollkommenem Schweigen gehüllte Bibliothek schweifen und fand schließlich einen etwas abseits gelegenen Tisch, der von dem dämmrigen Licht des Raumes kaum noch erfasst wurde. Hier würde er gewiss nicht von irgendwelchen nach Aufmerksamkeit süchtigen, armseligen Gestalten gestört werden. Er ließ sich an dem Tisch nieder, warf seine Tasche auf den Boden und kramte Pergament sowie Tintenfass samt Feder heraus. Missmutig blickte Dorian das unbeschriebene Blatt vor sich an und seufzte leise. Die Leere eines noch zu füllenden Pergaments war wohl der deprimierendste Anblick überhaupt – und scheinbar das effektivste Mittel, sich jegliche Muse vom Hals zu halten. Der Dunkelhaarige erhob sich und schritt durch die hohen Bücherregale, schnappte sich die nächstbesten Bücher, deren Titel irgendetwas mit dem Thema zu tun haben konnten, das er bearbeiten musste, und kehrte mit einigen dicken Folianten an den Tisch zurück. Er schlug das oberste des kleinen Stapels auf und war augenblicklich gelangweilt von dem nüchternen, sachlichen Ton, in dem das Buch von einem noch viel langweiligerem Thema berichtete. Es dauerte nicht lange, bis seine Gedanken abschweiften – zu den nächsten Ferien, zu einer Zeit, in der er wieder mehr seine Freizeit genießen konnte. Ohne es zu bemerken, zeichnete er dabei zusammenhangslose Figuren auf die aufgeschlagene Seite, als plötzlich etwas seine Aufmerksamkeit erregte. |
|  | | Jackleen Reynolds

Anzahl der Beiträge: 244
 | Thema: Re: When the rain begins to fall 29.04.11 13:54 | |
| Postingpartner: Dorian und Jackleen
Hausaufgaben waren wichtig. Es war eine notwendige Übung des Stoffes und sollte vermutlich die Selbstständigkeit der Schüler trainieren. Aber wenn bei nicht gemachten Hausaufgaben nicht Hauspunkte abgezogen würden, würde Jackie sie vermutlich nicht erledigen. Es war für sie einfach unglaublich schwer sich für etwas zu begeistern, was so langweilig war. Es war spröder, trockener Stoff, den man sich irgendwie in sein Gedächtnis meißeln musste. Seufzend legte sie die Feder aus der Hand und rieb sich über die Schläfen. Der Aufsatz war zur Hälfte geschrieben, doch brauchte sie jetzt erst einmal eine kleine Pause, um sich die Füße zu vertreten, sie fühlte sich bereits völlig steif. Also beschloss sie das Buch schon einmal zurück an seinen Platz zu bringen. Sich genüsslich streckend, erhob sie sich von ihrem Platz und schlenderte zu dem Regal, in dem sie das Buch zuvor entdeckt hatte. Als sie es gerade zwischen zwei anderen deponierte, bewegte sich etwas in ihrem Augenwinkel. Überrascht bemerkte Jackleen einen ihrer Mitschüler an einem abgelegenen Tisch, den sie zuvor nicht bemerkt hatte. Er schien in seine Arbeit vertieft zu sein, oder auch nicht. Sie bemerkte schnell, dass seine Handführung nicht gerade war. Er schrieb nicht, sondern zeichnete. Dorian Everett. Er war in ihrem Jahrgang, doch hatte sie noch nie ein Wort mit ihm gewechselt. Natürlich konnte sie ihn so nicht genau einschätzen, doch hatte sie ihn durchaus schon einige Male dabei gesehen, wie er auf den Korridoren einige Sechstklässler angerempelt hatte. Er machte den Anschein eines Slytherins wie er im Buche steht, doch hielt sie nicht viel von Klischees und Stereotypen. Sie hatte ihn auch bereits zuvor zeichnen sehen und einmal im Unterricht sogar einen Blick darauf werfen können. Er zeichnete gut. Sehr gut. Vermutlich sogar besser als sie, was sie ein klein wenig neidisch werden ließ, doch es hatte noch einen anderen Effekt. Sie fand ihn interessanter. Jackie war unglaublich neugierig, was wirklich in ihm vorging, aber er schien sehr verschlossen zu sein und ihr gegenüber würde er sich garantiert nicht öffnen. Ihre Gedanken waren so abgeschweift, dass ihr nicht auffiel, wie sie ihn die ganze Zeit anstarrte. |
|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: When the rain begins to fall 30.04.11 20:14 | |
| Er spürte einen Blick auf sich – wie hätte es denn auch anders sein sollen. Kann man denn nicht einmal hier seine Ruhe haben?!, fragte sich Dorian. Man könnte beinahe den Eindruck gewinnen, dass sein Aufenthaltsort – ganz gleich wo dieser auch sein mochte – immerzu mit blinkender Leuchtschrift und Schildern gekennzeichnet wurde. Denn immer und wirklich immer fand ihn irgendjemand, auf dessen Anwesenheit er getrost hätte verzichten können. Doch in diesem Fall weckte das Zusammentreffen gleichzeitig auch ein anderes Gefühl in dem Jungen. Eines, das dem von Vergnügen recht nahe kam. Dorian hob den Blick und begegnete augenblicklich dem eines Mädchens. Sie war in seinem Jahrgang und hieß Jackleen, sofern er sich nicht irrte. Er kannte sie nicht besonders gut, war ihr vielleicht hin und wieder einmal auf den Korridoren und im Unterricht begegnet. Besonders im allgemeinen Gemeinschaftsraum hatte Dorian auch schon einige Male bemerkt, wie sie ihre Mitschüler möglichst unauffällig versucht hatte zu zeichnen, was er gleichermaßen interessant als auch belustigend fand. „Zählt es zu Ihren neuen Freizeitbeschäftigungen, Mitmenschen mit Ihren Blicken zu durchbohren oder bin ich einfach nur ein unglücklicher Ausnahmefall, Miss Reynolds?“, fragte Dorian spöttisch. Dann fiel sein Blick erneut auf das Buch, dessen aufgeschlagene Doppelseite inzwischen beinahe komplett mit seinen Zeichnungen überzogen war. Der Dunkelhaarige sah sich kurz in der Bibliothek um und vergewisserte sich, dass die Bibliothekarin nicht in der Nähe war, dann führte er seine Zeichnungen fort. Doch eigentlich haftete seine Aufmerksamkeit längst nicht mehr daran, sondern an Jackleen und deren Reaktion auf seine Worte. |
|  | | Jackleen Reynolds

Anzahl der Beiträge: 244
 | Thema: Re: When the rain begins to fall 01.05.11 11:25 | |
| Ganz toll gemacht, Jackie. Hundertpunkte für die tolle Spionageaktion, dachte sich Jackleen bitter, als Dorian sie bemerkte. Etwas verunsichert stand sie an dem Bücherregal und wusste nicht recht was sie machen sollte. Einfach schweigen und die Flucht ergreifen kam ihr ziemlich feige vor, auch wenn die Situation nun wirklich nicht angenehm war. Sie biss nervös auf ihre Unterlippe und kratzte ihren Mut zusammen. Langsam schritt sie näher auf den Tisch zu. „Nein, Mister Everett, ich fürchte sie sind die unglückliche Ausnahme“, erwiderte sie leise. „Tut mir leid, falls mein Blick Sie gestört hat, ich habe mich nur gefragt, ob ich wohl einen Blick auf das Buch, welches Sie so schön verzieren, werfen dürfte?“ Sie wusste, dass sein Kommentar spöttisch gewesen war, doch beschloss sie das erst einmal zu ignorieren und so zu tun, als wäre es angemessen sich zu siezen. Etwas unsicher blieb sie am anderen Ende des Tisches stehen und sah ihn fragend an. Aus Erfahrung wusste sie, dass Leute ungern Fremden ihre Zeichnungen zeigten, bei ihr war es genauso, also versuchte sie nicht neugierig auf die Seiten zu starren, sondern hoffte er würde es ihr erlauben. Die Chancen waren vermutlich gering.
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|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: When the rain begins to fall 03.05.11 17:36 | |
| Dorian hätte beinahe aufgelacht, als er anhand ihrer Gestik und Mimik bemerkte, dass sie aufgrund seiner Worte wohl am liebsten im Erdboden versunken wäre.
Nun, sie hatte sich dies zu einem nicht geringen Teil selbst zu verdanken, wie ihr sicherlich selbst klar geworden sein durfte. Er mochte es nicht, wenn ihn jemand unverhohlen anstarrte... wer mochte dies denn überhaupt schon?!
Ihre darauffolgenden Worte überraschten Dorian ein wenig, wovon er sich jedoch nichts anmerken ließ. Sie wollte das Buch? Wozu? Doch alsbald wurde ihm klar, weshalb. Immerhin wurden die Seiten inzwischen davon dominiert: Seine Zeichnungen. Dass sie das Thema das Buches als derart interessant empfand und es deswegen lesen wollte, schloss er aus. Schon allein deshalb, weil sie den Titel gar nicht kennen konnte - immerhin lag das Buch aufgeschlagen auf dem Tisch.
"Die Konkurrenz ausspionieren, wie?", fragte Dorian süffisant grinsend und schob dennoch das Buch zu ihr rüber. Es war ihm egal, was sie damit anstellte. Er konnte mit dem Folianten ja doch nichts anfangen. Dabei fiel der Blick des Jungen auf den Pergamentbogen vor ihm, auf dem lediglich eine einzige Zeile prangte: die Überschrift. Er faltete resignierend das Blatt, pustete es an, sodass es wie ein Vögel durch die Luft segelte.
Während Dorian es mit seinem Blick verfolgte, fragte er an die Hufflepuff gewandt: "Weißt du, Jacky, was ich an impertinenten Personen wie dich liebe? Danks ihnen ist man nie allein - selbst wenn man es sich noch so sehr wünscht." Als der Dunkelhaarige geendet hatte, fing er das Papier wieder ab und zerknüllte es.
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|  | | Jackleen Reynolds

Anzahl der Beiträge: 244
 | Thema: Re: When the rain begins to fall 04.05.11 16:19 | |
| "Tja, es kann nie schaden ein offenes Auge zu haben", erwiderte Jacky mit einem Lächeln und zog sich das Buch näher heran. Neugierig betrachtete sie die Zeichnungen. Sie waren wirklich gut. Beeindruckt strick sie eine der Linien mit ihrem Finger nach, bevor seine Stimme sie wieder aufblicken ließ. Bei dem Wort ‚impertinent‘ verzog sie etwas missbilligend den Mund.
Es gefiel ihr zwar nicht, dass er damit bezeichnete, allerdings war es von seiner Seite wohl äußerst passend. Jemanden derart unverhohlen anzustarren zählte nicht gerade zu den höfflichsten Umgangsformen. In Gedanken tadelte sie sich abermals dafür, ihre Gedanken so streifen gelassen zu haben. Normalerweise war sie recht gut Leute zu beobachten, ohne bemerkt zu werden. Zumindest inzwischen.
Sie schob das Buch wieder zurück zu Dorian. „Ja, dass du gerne alleine bist habe ich bereits bemerkt. Die Kleine, blonde, ist die einzige die du an dich ranlässt“, stellte sie fest und musterte ihn nachdenklich. Eigentlich war das etwas, dass sie gemein hatten. Der Einzige mit dem sie so viel Zeit verbrachte war Nuri.
Jacky räusperte sich und nickte Dorian zu. „Da du es offensichtlich nicht zu einem Segen zählst, dass Leute deine Nähe suchen“, sprach sie, mit einem leicht sarkastischem Unterton, „Werde ich dich deiner so ersehnten Einsamkeit überlassen.“ Mit einem Lächeln an den Slytherin gerichtet, drehte sie sich um, um an den Schreibtisch zurück zu kehren, wo immer noch ein halb fertiger Aufsatz auf sie wartete.
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|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: When the rain begins to fall 05.05.11 22:57 | |
| Ihre Worte trafen Dorian mehr als sie es hätten sollen - und wesentlich mehr als er nach außen hin zeigte. Es war für ihn selbstverständlich, viel Zeit mit Lola zu verbringen. Zu selbstverständlich? Jedenfalls war ihm dabei ein wenig entgangen, dass sie tatsächlich die einzige Person war, die er so sehr an sich heranließ. Nun, sie war auch seine beste Freundin. Dorian hatte lieber eine beste Freundin als zehn Freunde, die sich allerdings lediglich selbst als das bezeichneten.
Was kümmerten ihn überhaupt die Worte einer dahergelaufenen Hufflepuff? Der Dunkelhaarige scherte sich nicht im Geringsten um die Worte oder Meinungen anderer, was Persönliches betraf... warum also ausgerechnet jetzt? So ungern Dorian es sich auch eingestand, so gewiss wusste er die Antwort: Weil sie recht hatte und etwas aussprach, wozu er sich nicht einmal getraut hatte, es sich überhaupt einzugestehen.
Sein Kiefer verhärtete sich, dennoch sah er Jackleen betont gleichgültig an. Doch, was darauf folgte, machte das Ganze auch nicht gerade einfacher geschweige denn besser. Im Gegenteil. Sie machte etwas, was bislang noch niemand je getan hatte: Sie ließ ihn sitzen mit einem ungewissen Unbehagen. In der Regel verärgerte seine Art sein Gegenüber, sodass sich dieses empört, meist sogar schimpfend, von ihm entfernte. Ohne dass es Dorian kümmerte oder er auch nur ein einziges seiner Worter bereute. Doch niemals und wirklich niemals hatte sich jemand so unbeschwert von ihm abgewandt, nachdem man ihm noch einen netten Seitenhieb verpasst hatte. Sie mochte zwar rechthaben mit dem, was sie gesagt hatte, doch deswegen würde Dorian noch längst keine Niederlage auf sich sitzen lassen - und solch eine schon gar nicht.
Dorian begab sich in Richtung des Ausgangs der Bibliothek und kam dabei unweigerlich an dem Tisch vorbei, an dem Jackleen saß und wohl ihren Aufsatz weiterzuschreiben gedachte. Der Slytherin setzte sich ohne Aufforderung auf den Tisch, nahm dabei den Aufsatz in die Hände, den er desinteressiert überflog und dann zur Seite legte. Sein Blick ruhte auf der Hufflepuff. "Nachdem ich etwas von mir gezeigt habe, würde ich auch gerne einmal einen Blick auf die Arbeiten meiner Konkurrenz werfen", sagte Dorian und versuchte ein wenig Spott in seinen Worten mitschwingen zu lassen, in der Hoffnung damit die Nachdenklichkeit, die ihre Worte in ihm hervorgerrufen hatten, zu überspielen.
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|  | | Jackleen Reynolds

Anzahl der Beiträge: 244
 | Thema: Re: When the rain begins to fall 06.05.11 16:01 | |
| Die Pause war keine gute Idee, dachte sich Jackleen bitter. Zuvor war sie noch einigermaßen in einem Schreibfluss gewesen, doch jetzt war sie gedanklich völlig aus dem Thema gerutscht. Gerade versuchte sie sich angestrengt wieder in das Thema einzulesen, als der Aufsatz ihr kurzerhand aus dem lockeren Griff entwendet wurde.
Verdutzt starrte sie den Slytherin an, der nun auf dem Tisch saß und mit seinem gleichgültigen Blick das Pergament überflog. Wieso er das tat, wusste sie nicht. Sie hatte nicht den geringsten Schimmer, was Dorians Interesse an ihrem Aufsatz geweckt haben könnte und, bevor sie den Mund öffnen konnte, um ihn danach zu fragen, legte er ihn auch schon wieder aus der Hand.
Er wollte ihre Zeichnungen sehen?
Einen Moment starrte die Hufflepuff den Dunkelhaarigen sprachlos an. Und dann musste sie lächeln. Ehrlich gesagt wusste sie selbst nicht wieso. Aber nach diesem doch sehr kurzem Gespräch hatte sie eigentlich den Eindruck gewonnen er mochte sie nicht, sie war sich ziemlich sicher, dass das auch der Fall war, aber immerhin, verhielt er sich ihr gegenüber nicht völlig gleichgültig und das war immerhin etwas.
„Das ist natürlich nur berechtigt. Warte mal…hier!“ Grinsend holte sie ihr Skizzenbuch aus ihrer Tasche und reichte es ihm. „Teilweise sind die Zeichnungen noch richtig alt, aber…naja, du wirst es ja sehen.“ Erwartungsvoll beobachtete sie den Slytherin. Irgendwie hoffte sie, dass ihre Zeichnungen ihm gefallen würden.
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|  | | Gast Gast

 | Thema: Re: When the rain begins to fall 09.05.11 21:04 | |
| Während Jackleen in ihrer Tasche nach dem Skizzenbuch suchte, bedachte Dorian sie mit einem nachdenklichen Blick. Es freute den Dunkelhaarigen insgeheim, dass sie ihm etwas derart Persönliches zeigte, obwohl er zu ihr... nun ja etwas unfreundlich gewesen war. Allerdings gestand er sich jene Freude nur eher widerwillig ein. Stattdessen fragte Dorian sich zum wiederholten Male, warum er ausgerechnet auf ihre Meinung so viel Wert legte? Zuvor waren ihm die Meinungen anderer zu so gut wie fast allen Themen stets vollkommen gleichgültig gewesen. Warum ausgerechnet sie, ein unbedeutendes Mädchen aus Hufflepuff?! Ich werde noch verrückt, dachte Dorian und zu seiner Überraschung störte ihn der Gedanke nicht einmal. Er amüsierte den Dunkelhaarigen sogar.
Lächelnd reichte sie ihm schließlich das Skizzenbuch. Diese Freundlichkeit verwunderte ihn, nicht zuletzt, weil er sie nicht verdiente. Jedenfalls wenn es nach den meisten Personen an Hogwarts ging, ihn selbst eingeschlossen. Normalerweise reagierten andere auf ihn entweder abweisend oder ausweichend. Eine andere Alternative hatte es noch nie gegeben. Nun, normalerweise bereute Dorian seine Worte auch nicht, kein einziges davon. Normalerweise. Der Junge seufzte leise.
Um nicht unhöflicher als ohnehin schon zu wirken, nahm er das Skizzenbuch wortlos entgegen, wobei er ihre Augen mit den seinigen für einen flüchtigen Moment fixierte. So sehr er auch in ihnen nach etwas suchte, das dagegen sprach, sich dieser offenen Freundlichkeit bedenkenlos hinzugeben - seine Suche blieb erfolglos. Schließlich schlug Dorian das Skizzenbuch auf und war augenblicklichvon der Perfektion der einzelnen Zeichnungen fasziniert. Ohne es verhindern zu können, streckte er eine Hand danach aus, von dem heftigen Drang gepackt, die in so fein und doch so geschickt gesetzten Strichen gezeichneten Objekte und Personen zu berühren. Doch wenige Zentimeter vor dem Papier hielt Dorian inne und zog seine Finger zurück. "Die sind wirklich... gut." Schon wieder lag jene Gleichgültigkeit in seiner Stimme... diesmal jedoch ohne es beabsichtigt zu haben. Dorian wusste nicht, ob er sich mehr über seine Untertreibung als über das von ihm sonst zuvor noch nie ausgesprochene Kompliment ärgern sollte. "Wie lange zeichnest du denn schon?", fragte der Dunkelhaarige, während er mit funkelnden Augen in den Zeichnungen blätterte. |
|  | | Jackleen Reynolds

Anzahl der Beiträge: 244
 | Thema: Re: When the rain begins to fall 09.05.11 22:15 | |
| Angespannt rutschte Jackleen auf ihrem Stuhl herum. Vielleicht fand er ihre Zeichnungen ja schrecklich und würde sie auslachen. Seine waren wirklich um einiges besser als ihre. Wieder einmal biss sie auf ihrer Unterlippe herum. Das tat sie eigentlich immer, wenn sie nervös war. Normalerweise nahm sie die Meinung anderer Leute nicht allzu wichtig, außer sie achtete diese.
Nachdenklich sah sie Dorian an. Er konnte selbst gut zeichnen, also konnte er wohl generell Zeichnungen gut beurteilen. Zumindest kam sie zu diesem Schluss und entschied, dass seine Meinung ihr deshalb wichtig war.
Als er dann sein Urteil fällte, grinste sie stolz. „Danke. Ich glaube ich zeichne…seit zehn Jahren.“ Nachdem sie nochmal darüber nachgedacht hatte, nickte sie. „Ja, zehn Jahre. Und du?“, fragte sie neugierig. Er musste auch schon längere Zeit zeichnen, um so gut zu sein. Oder er war einfach ein Wunderkind. Sollte es ja auch geben.
Sie beobachtete ihn mit einem Lächeln, wie er durch ihre Skizzen blätterte, und fragte sich, ob er die Einsamkeit doch nicht ganz so sehr suchte, wie er es vorgegeben hatte. Zumindest viel ihr kein anderer Grund dafür ein, warum er jetzt vor ihr auf dem Tisch saß. Abgesehen davon, dass sie vor Kurzem das erste Mal miteinander geredet hatten, war sie eine Huffelpuff. Er ein Slytherin. Das waren schon einmal zwei Häuser die nicht sonderlich gut mit einander konnten. Zumindest meistens. Viele Slytherins waren nicht sonderlich Sympathisch, zumindest von denen, die sie persönlich kannte. Und, was ihr ziemlich missfiel, aber so war es nun einmal, sahen die anderen Häuser meistens auf Hufflepuff herab. Als wäre Loyalität und Nächstenliebe neben Mut und Treue, Weisheit und Fleiß und List und Tücke eine niedere Eigenschaft, um die man sich nicht zu scheren brauchte.
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|  | | | | When the rain begins to fall | |
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