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 Die Straßen & Gassen

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Rose Weasley
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Anzahl der Beiträge : 933

BeitragThema: Die Straßen & Gassen   15.04.11 22:05

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BeitragThema: Re: Die Straßen & Gassen   28.07.11 15:32

[Nach dem Zeitsprung]

Josh hatte heute Abend seine Winterjacke aus den tiefen seines Koffers gekramt. Er war nachmittags über den Innenhof marschiert und hatte sich gewundert, wie kalt es doch war. Man konnte richtig spüren, dass der Winter nahte. Er war ja nun wirklich nicht zimperlich und recht Kälte-resistent, doch da der Wind immer stärker wurde, hielt er es für besser den dicken Mantel anzuziehen. Im Schloss herrschte reges Gewusel in Vorbereitung auf das morgige Halloweenfest und Josh musste einfach raus etwas frische Luft schnappen und dem Getummel entfliehen. Nun bog er in die Gasse zu den Drei Besen ein, blieb aber nach wenigen Metern stehen. Schon von Weitem konnte er das Gejohle und laute Musik aus dem Gasthaus hören, was ihn ziemlich entmutigte. Eigentlich hatte er sich in eine dunkle Ecke setzen und sein Butterbier in Ruhe genießen wollen, schließlich hatte er das Schloss verlassen um vor dem vielen Lärm zu fliehen. Doch Ruhe würde er in seiner Stammkneipe wohl heute Abend nicht finden. Ob die Leute wegen dem bevorstehenden Halloween wohl so ausgelassen feierten? Er selbst empfand das Fest nun wirklich nicht als etwas Besonderes, jedenfalls heutzutage nicht mehr. Unentschlossen sah der junge Mann sich um, die Hände in den tiefen Taschen seines Mantels vergraben, und ging schließlich an den Drei Besen vorbei in eine Richtung, die er in den wenigen Monaten, in denen er als Referendar auf Hogwarts beschäftigt war, noch nie eingeschlagen hatte. Er sah sich die Häuserfronten, die sich links und rechts von ihm aufbauten, neugierig an und blieb schließlich vor einem hell erleuchteten Haus stehen.
Capp & Cino - von diesem Laden, der anscheinend ein Café war, hatte er noch nie gehört. Es schien recht gemütlich und es war keine Menschenseele zu sehen - genau richtig also. Außerdem würde ihm ein guter Irish Coffee bestimmt genauso gut tun wie ein frisches Butterbier. Wieso also nicht mal etwas Neues ausprobieren, dachte sich Josh und betrat das kleine Gasthaus.

tbc: Capp & Cino
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BeitragThema: Re: Die Straßen & Gassen   29.07.11 16:40

Es war keine gute Idee gewesen, gestern noch bis spät in die Nacht diverse Stadtpläne und Ähnliches zu studieren und sich zu überlegen, wo Nora ihre Suche fortsetzen würde, falls sie in Hogsmeade und Umgebung erfolglos bleiben sollte.
So hatte die junge Frau nun in der Nacht herzlich wenig geschlafen, war dementsprechend gut gelaunt zur Frühschicht ihrer Arbeit gegangen, hatte den ganzen Nachmittag verschlafen – und jetzt beinah die Spätschicht verpennt.
Gehetzt rannte sie durch die schmalen Gassen des Dorfes und begegnete dabei keiner einzigen Menschenseele. Nora war wohl wirklich spät dran.

Doch dann entdeckte sie plötzlich einen Mann vor sich, nicht allzu weit entfernt. Es war schon verwunderlich genug, dass sie zu so später Stunde überhaupt jemandem begegnete, aber dass ihr die Gestalt auch noch bekannt vorkam, war wirklich verrückt. Hatte sie etwa nicht genug geschlafen?
Von Neugierde getrieben, was es mit diesem Mann auf sich hatte, mäßigte Nora ihre Schritte und verfolgte ihn möglichst unauffällig.
Der Fremde war groß und trug einen schweren Mantel, in dessen Taschen die Hände tief vergraben waren.
Noch während Nora überlegte, warum ihr der Herr so bekannt vorkam, hielt dieser inne und betrachtete die Häuserfronten, die sich über die schmale Straße beugten. Für einen kurzen Moment erhaschte die junge Frau einen Blick auf sein Profil. Wie vom Blitz getroffen blieb sie stehen.
Das konnte doch nicht sein! Oder etwa doch? Nora glaubte in jenem Moment ihren Bruder erkannt zu haben. Nein, sie glaubte es nicht nur, sie wusste es! Solch ehrliche Rehaugen besaß kein Mensch außer Josh.

Von dieser Erkenntnis beflügelt wollte Nora ihm hinterherlaufen und sich zu erkennen geben, doch er war verschwunden.
„Das habe ich ja mal wieder ganz toll hingekriegt“, murmelte sie leise und blickte sich um, doch die Gassen waren ausgestorben wie eh und je. Nun, immerhin wusste sie jetzt, dass er sich tatsächlich hier in der Nähe aufhielt.

Als Nora in die Gasse einbog, in der sich das Café befand, für das sie arbeitete, huschte ein überraschtes, doch alsbald breites Lächeln über ihr Gesicht. Josh betrat gerade das Capp & Cino – diese Gelegenheit würde sie sich ganz gewiss nicht entgehen lassen.
Die junge Frau beeilte sich, ihrem Bruder in das kleine Gasthaus zu folgen.

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