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 Öffentliche Regale & Arbeitsbereich

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Caoimhin Ó Ciardha

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Anzahl der Beiträge : 99

BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   07.05.11 23:40

Postingpartner: Jackleen und Caoimhin

Cao zuckte mit den Schultern: "Dafür kann ich auch nichts", sagte er trocken: "daran tragen wohl meine Eltern die Schuld." Die Würze des Lebens ... Schließlich betrat auch er den Korridor durch die Tür, welche hinter ihnen zufiel. Dann machten sie sich schlendernd auf den Weg zur Peitschenden Weide.


((direkt ... AUF AUF!))
[tbc: Peitschende Weide]
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Jackleen Reynolds

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Anzahl der Beiträge : 244

BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   07.05.11 23:44

Postingpartner: Jackleen und Caoimhin

Sie musste lachen, als sie seinen trockenen Tonfall hörte. "Also ich werde ihnen still dafür danken und ich bin überzeugt auch du wirst ihnen einmal sehr dankbar dafür sein." Wenn er es nicht bereits war, was ja duraus sein konnte. Lächelnd schlenderte sie neben ihm her auf dem Weg zur Wiese mit der Peitschenden Weide.

[tbc: Peitschende Weide]
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Roxanne Weasley
Moderator
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Anzahl der Beiträge : 351

BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   24.05.11 0:13

cf: Große Halle

Roxanne ließ ihre Tasche, die sie vorher noch geholt hatte fallen. Sie sah sich um und merkte das sie alleine war. Das Perfekte Lernklima. Sie suchte die Bücher raus die sie brauchte und fing an sich ein paar Notizen zu machen. Sie musste irgendwas über die Geschichte Hogwarts herausfinden. Nach einer Weile ging sie nochmal die Aufgaben durch und suchte dann alles zusammen. Nachdem sie alles hatte legte sie das erste Buch weg. Nun nahm sie ein weiteres und fing an zu lernen, ja, ständig war sie am lernen, aber wieso auch nicht, sie wollte ja gut werden.
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Ted Lupin

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Anzahl der Beiträge : 43

BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   06.06.11 17:15

[Nach dem Zeitsprung]

Teddy kam in die Bibliothek geschländert. Er musste für Muggelkunde noch einen Aufsatz schreiben und brauchte ein paar Infos.
Es ging um die Hexenverfolgung im 13. Jahrhundert. Als er durch die Flügeltür trat, erblickte er sofort Roxanne, die über ein Buch gebäugt an einem der Tische saß.
MIt einem Lächeln auf den Lippen ging er leise hinter ihr her zu einem der Regale, von dem er wusste, das es da Bücher zu seinem gesuchten Thema gab.
Schließlich drehte er sich wieder um und ging gradewegs auf den Tisch zu, an dem seine Freundin schon saß. Als er hinter ihr stand, klemmte er das Buch unter den Arm und hielt Roxy die Augen zu. "Hallo, meine Liebe", flüsterte er ihr ins Ohr und das Grinsen war in wohl deutlich in siner Stimme zu hören.
Schließlich nahm er die Hände aber wieder von ihren Augen und setzte sich ihr gegenüber hin. Schnell hatte er ein Blatt Pergament und seinen Federkiel ausgepackt und das Buch auf der richtigen Seite aufgeschlagen.
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Roxanne Weasley
Moderator
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Anzahl der Beiträge : 351

BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   06.06.11 17:37

[Nach dem Zeitsprung]

Postingpartner: Roxanne Weasley&Ted Lupin

Roxanne, die immer noch über Geschichtsbücher saß, war nach einer Weile echt genervt, da sie einfach nicht die passenden Informationen finden konnte. Sie blätterte schon seit einer Stunde in den Büchern. Als sie es endlich gefunden hatte und es aufschreiben wollte, hatte ihr schon jemand die Hände auf die Augen gelegt. Sie wusste sofort wer es war. Als sie seine Stimme hörte, musste sie genauso Grinsen wie er. "Hey Süßer", sagte sie und sah ihn als er sich ihr gegenüber gesetzt hatte. Beobachtete sie was er tat. Sie las eine kurze Zeile im Buch und wusste sofort welches Fach es war. Muggelkunde. Den Aufsatz hatte sie schon heute Morgen geschrieben, da sie das Thema sehr interessant fand.
"Ich find das Thema sehr interessant", bemerkte sie nebenbei und schenkte ihm ein Lächeln. Die beiden waren noch nicht sehr lange zusammen, aber es fühlte sich schon wie eine Ewigkeit an. "Sag mal was denkst du über die Halloweenparty morgen?", fragte sie und lächelte leicht. Sie wollte ihn auchnicht bei der Arbeit stören, aber sie konnte nicht anders als ihn auf das Thema anzusprechen.
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Ted Lupin

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Anzahl der Beiträge : 43

BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   06.06.11 17:52

Roxanne Weasley & Ted Lupin

Ted erwiederte Roxannes lächeln fröhlich. Es könnten Jahre sein, die sie schon zusammen waren, obwohl es noch gar nicht so lange war. Aber er fühlte sich so wohl mit ihr.... Und er wusste, das es der Ravenclaw nicht anders ging.
"Ja, ich finde es auch interessant.", erwiederte er. "Ich bin nur froh, das die Muggel nichts mehr von uns wissen. Wenn sie damals so reagiert haben, wenn eine Hexe oder ein Zauberer auftauchten, dann wird das heute nicht anders sein." Etwas nachdenklich betrachtete er seine Freundin. "Nur die Mittelalterlichen Methoden zu Foltern und sowas werden sie wohl abgeschafft haben."
Schließlich grinste er wider. "Ich weiß nicht so recht, was ich darüber denken soll. Die Lehrer und die Schulsprecher machen so ein Geheimnis um die Feier morgen, das jeder was anderes erzählt. Hast du mal versucht die Anzahl der Gerüchte herauszufinden? Ich rate dir davon ab, es ist unmöglich.", er musste lachen als er das sagte, wurde dann jedoch wieder ernst. "Weißt du irgendwas halbwegs plausibles?"
Nach der Frage senkte er den Kopf und schrieb einige Informationen auf, die er in dem buch entdeckt hatte.
Schließlich blickte er aber wieder auf.
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Roxanne Weasley
Moderator
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BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   06.06.11 18:07

Roxanne Weasley & Ted Lupin

Roxanne lächelte und hörte ihm zu. "Hmm, ich habe keine Ahnung, ob die Muggel genauso reagieren würden wie früher, die meisten freuen sich ja auch über diese Showzauberer", sagte sie und lächelte. Die Vorstellung war schon etwas komisch, dass man sich über 'Zauberer' freuen konnte, die die einfachsten Tricks brauchten. Als er meinte das jeder was anderes sagen würde, musste sie grinsen. Es zu zählen wäre echt bescheuert gewesen. Als er lachte lächelte sie. Sie liebte es wenn er lachte, weil er dann sehr glücklich war. "Ich würde sagen das wir in der großen Halle feiern und dann irgendwas passiert, aber sonst denke ich mir jetzt nichts wirklich bei", sagte sie und lächelte leicht, " Aber was ich weiß das die meisten hier an der Schule schon eine Begleitung für morgen haben", meinte sie noch und dann beendete sie eben den Aufsatz. Sie hatte schon sehr viel Zeit in diesen Aufsatz hinein gesteckt. "Wie lange brauchst du noch für deinen Aufsatz?", fragte sie und schlug dich Bücher zu. "Ich meine wenn du fertig bist können wir doch ein bisschen was machen zusammen machen, also was anderes als Hausaufgaben", sagte sie und legte ihren Kopf auf den Stapel Bücher.
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Julien O'Brien

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BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   16.07.11 15:54

Nach dem Zeitsprung

"Wirklich viel zu einfach", murmelte Julien leise, als er neben Étienne an einem Bücherregal lehnte. Seine eisblauen Augen fixierten das Mädchen, das sie sich ausgesucht hatten. Sie hatte doch wirklich angefangen den Aufsatz zu erledigen, von dem Étienne gesprochen hatte. Alles lief - wie sonst auch - wie geplant. Die Langweile war für das Wochenende erst einmal erfolgreich umgangen.
"Tja, das ist dann wohl dein Einsatz." Meinte er, ohne die Augen von ihrem Ziel abzulassen und klopfte Étienne auf die Schulter. Er zweifelte keinen Augeblick daran, dass die Hufflepuff sofort von dem Jüngeren begeistert sein würde. Sie sah so aus, als würde sie augenblicklich in seinen Bann fallen. "Ich werde dann zu euch stoßen." Er grinste Étienne zu und zwinkerte ihm zu.
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Étienne de Bayeux

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BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   16.07.11 16:18

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Julien O'Brien & Étienne de Bayeux

Ja, es war einfach, verdammt einfach - so wie immer. Étienne musste zugeben, dass sie wirklich sehr einfach sein würde. Doch immerhin würde es Spaß machen. "Hab ich doch gesagt, aber ist ja nur ein Wochenende", antwortete er Julien und zuckte mit einem spitzbübischen Grinsen die Schultern. Doch dann wandelte er es auch schon in ein freundliches, offen wirkendes Lächeln um und strich sich durch die blonden Haare. "Showtime", bestätigte er seinen besten Freund und sah noch einmal kurz zu diesem, dann machte er sich auf den Weg zu dem hübschen Mädchen mit den dunklen Locken. Als sie ihn bemerkte und aufschaute errötete sie leicht um die Wangen. "Hallo", begrüßte sie ihn mit einem Mix aus Schüchternheit und Begeisterung. "Hallo", grüßte Étienne zurück und mit einem: "Darf ich?" setzte er sich neben sie, da sie bejahte. "Ich hab noch gar nicht damit angefangen ...", begann er das Gespräch und deutete auf ihren Aufsatz. "Ja, also ich musste jetzt mal anfangen, ich bin ja nicht so gut in Alte Runen und naja ich brauch im Gegensatz zu dir eben länger dafür", erzählte die Kleine beflissen und sah den Franzosen wirklich bewundert an. "Und was machst du heute noch so?" fragte sie weiter und schon war ein Gespräch zwischen ihnen entstanden.
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Julien O'Brien

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BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   16.07.11 16:33

Postingpartner: Julien O'Brien & Étienne de Bayeux

Julien grinste, als Étienne sich durch die Haare fuhr und auf das Mädchen zusteuerte. . Er schlich sich um das Bücherregal, um aus einer anderen Richtung zu ihnen zu stoßen, betrachtete sie aber weiterhin zwischen den Büchern hindurch, wie sie reagierte. Er hatte fast laut aufgelacht, als das Mädchen errötete und dem jüngeren Slytherin erlaubte, sich zu setzten. Jah, somit war die Falle also zugeschnappt.
Nun gab es kein Entkommen mehr für sie. Dumme Kleine. Naja, ihr Gewinn.
Als er einen Halbkreis um die beiden gezogen hatte, bedacht darauf, dass niemand ihn und eventuell auch Étienne zuvor, beobachtet hatte. Mit einem ebenso freundlichen, unschuldigen Lächeln auf den Lippen, näherte er sich den beiden. "Ich sehe du hast schon jemand anderen gefunden, um dir bei dem Aufsatz zu
helfen", sagte er in einem leicht enttäuschten Ton und trat dann neben Étienne und legte ihm eine Hand auf die Schulter, bevor er zu dem Mädchen sah. "Möchtest du mir deine neue Freundin nicht vorstellen?"
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Étienne de Bayeux

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BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   16.07.11 16:55

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Julien O'Brien & Étienne de Bayeux

Étienne schaute von dem Gespräch sichtlich aus dem Konzept gebracht auf - einfach perfekt geschauspielert ... "Oh ja", antwortete er nur und lächelte seinen besten Freund an. Seine 'neue Freundin' schaute ebenfalls hoch zu Julien und dachte sich bestimmt, dass dies ihr Glückstag war. "Hallo ich bin Hannah", stellte sie sich bereits selbst vor und strahlte die beiden Jungs an. "Das ist Hannah", lachte Étienne nun freundlich: "und das ist Julien - Julien, Hannah - Hannah, Julien, dann haben wir das jetzt auch geklärt." Bei seinem hellen, sanften Lachen wäre wohl niemand auf den Gedanken gekommen, dass in Wirklichkeit hier etwas Böses vor sich ging, im Gegenteil, die beiden jungen Männer wirkten wirklich freundlich, so als wären sie kleine Engelchen. Und keine narzisstischen Slytherins. Hannah lachte ebenfalls mit und errötete dabei. "Tut mir leid, ich rede wohl etwas zu viel", entschuldigte sie sich, doch der Franzose jagte ihr auch schon noch mehr Röte ins Gesicht: "Ach Quatsch, das stimmt doch gar nicht!"
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Julien O'Brien

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BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   16.07.11 17:28

Postingpartner: Étienne de Bayeux & Julien O'Brien

"Freut mich dich kennenzulernen Hannah." Erwiderte Julien mit einem charmanten Lächeln. "Darf ich mich zu euch setzten?" Als Hannah sofort beteuerte, er könne sich gerne setzten, nahm er sich den Stuhl zu Hannas anderen Seite, sodass sie zwischen den beiden Slytherins saß. Das Mädchen wusste gar nciht, wo sie zuerst hinschauen sollte. "Ich hoffe nur, ich halte euch beide nicht vom Lernen ab?" "Ach nein...wir haben ja immer noch morgen, um den Aufsatz fertig zu machen und ich hab sowieso schon viel gemacht", meinte Hannah und schlug demonstrativ ihr Buch zu. Was Julien noch etwas breiter lächeln ließ. Jah, da war jemand sehr glücklich über ihre Gesellschaft. Das machte es natürlich nur noch einfacher. "Dann hast du gar nichts mehr vor für den Abend?", erkundigte er sich mit einem völlig offenen Lächeln, dem man nicht die Spur Zweideutigkeit abgewinnen konnte.
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Étienne de Bayeux

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BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   16.07.11 17:39

Postingpartner:
Julien O'Brien & Étienne de Bayeux

Beinahe hätte der Franzose losgelacht, doch beherrschte sich natürlich und spielte seine Rolle weiter. Hannah hingehen sah nervös von einem der Slytherins zum andern. Sie war wirklich irgendwie ... niedlich. Was keines Falls ein Kompliment von Étiennes Seite aus war. "Habe noch nichts geplant", verkündete die Hufflepuff und spielte an ihren dunklen Haaren herum, um die sie sicherlich viele Mädchen beneideten. "Wenn du magst, also ihr mögt", begann der jüngere der beiden Slytherins: "Können wir ja was zusammen machen, oder?" Natürlich war die kleine Göre sofort hin und weg und rutschte hibbelig auf ihrem Stuhl hin und her. "Oh ja! Das ist wirklich eine gute Idee, oder? Also ich hätte nichts dagegen! Was sollen wir denn so machen? Gibt es etwas Besonderes oder so?" sprudelte Hannah hervor und schaute so schnell von einem zu dem anderen, dass ihre dunklen Locken hin und her flogen. Armes Dingen, wie dumm und naiv konnte man sein? Das war ja beinahe nur noch armselig - oder eben lustig.
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Gast
Gast
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BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   25.11.11 21:09

Leah betrat die Bibliothek und blickte um sich: niemand war dort. Sie tapte langsam durch die Regalreihen und fuhr mit dem Zeigefinger an der linken Hand über die Buchrücken. Ihr Blick blieb an einem Buch mit der Aufschrift "Die Gründung Hogwarts" hängen und zog es raus. Ein Quitschen ertönte von Eingang her. Leah erschrak und zuckte zusammen; das Buch fiel zu Boden. Sie schaute sich um, doch konnte sie niemanden sehen. Sie bückte sich, hob das Buch auf und versicherte sich noch ein mal, dass sie die einzige im Raum war. Sie schlug das Buch auf und blätterte dirn rum. Sie blieb an der Stelle, bei der eine Seite rausgerissen war. "Oh nein! Wer hat ds denn gemacht? Außgerechnet diese Seite brauche ich doch.", sagte sie zu sich. Ihr fiel ein, dass ihr großer Bruder noch ein Exemplar besahß. Sie rannte aus dem Raum, ohne das Buch ins Regal zurückzuräumen. Nun lag es da, vollkommen vergessen.
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Alessia Di Loreno

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BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   22.12.11 20:59

Nach dem Zeitsprung:

Postingpartner: (Noch) Keiner



Direkt nach dem Mittagessen hatte sich Alessia in die Bibliothek zurückgezogen, die sie in all den Jahren sehr zu schätzen gelernt hatte. Diese bot ihr einen sehr geeigneten Rückzugsort, ebenso wie einen Ort der Ruhe und des Wissens, in welches sie sich vertiefen konnte, sich abschotten konnte von der Welt da draußen, vor den dunklen Kreaturen da draußen, die immer eine allgegenwärtige Gefahr darstellten. Sie saß im hinteren Bereich der Bibliothek mit einem Exemplar eines Buches über Wahrsagen in der Hand, direkt am Fenster, durch welches sie einen Teil der Ländereien beobachten konnte. Auch wenn sie sich auf das Buch konzentrierte, was sie wirklich interessierte, schweifte ihr Blick doch das eine oder andere Mal ab, glitt über die Ländereien, den klarblauen Himmel, der den Augen Antonios so sehr ähnelte. Sofort keimte das Gefühl der Heimweh in ihrem Inneren auf, Bilder tauchten auf, von ihrer Familie. Von ihrer Mutter, die sicher jetzt warm eingekuschelt vor dem Kamin saß und ihren kleinen Bruder beobachtete und mit ihm sprach und spielte. Von ihrem Vater, der wahrscheinlich jetzt im italienischen Zaubereiministerium in seiner Abteilung saß und seiner Arbeit nachging. Sie vermisste sie, sie alle. Dabei lief das Schuljahr doch erst seit knapp zwei Monaten, dennoch - Es war einfach nicht so einfach, wenn sie daran dachte, dass sie jetzt immerhin gut 3500 Kilometer von ihrem Zuhause entfernt war. Natürlich bedeutete diese Zahl nichts für Zauberer, aber dennoch war sie schlicht und ergreifend riesig und hinterließ ein leeres Gefühl in ihrer Magengegend. Sie sollte Raphael noch einmal schreiben, das half ihr meistens. Besonders, wenn sie an die kommenden Ereignisse dachte. Heute war Halloween und aus diesem Grund fand an diesem Abend auch ein Fest statt, wobei sie sich allerdings noch keinesfalls sicher war, ob sie es denn überhaupt besuchen würde. Sicher, es könnte ganz lustig werden, doch mied sie für gewöhnlich ja alle Versammlungen dieser Art. Insbesondere, da es für sie einfach zu viele ... unberechenbare Schüler in Hogwarts gab. Sie vertraute ihnen nicht, nein, ehrlich gesagt hatte sie Angst. Aber wann hatte sie die nicht? Sie sollte endlich ihre Ängste ablegen ... wenn das denn so einfach wäre.

Entschlossen richtete sie ihren Blick wieder auf das Buch in ihren Händen. Wahrsagen. Ein Fach, welches viele nicht ganz für voll nahmen, doch sie persönlich mochte es. Nachdenklich schlug sie das Buch auf, als ihr plötzlich eine Idee kam. Eine lächerliche Idee zwar, doch immerhin bot sie ihr Beschäftigung. Vielleicht könnte sie ja etwas über das Fest an diesem Abend vorhersagen? Sicher, die Wahrscheinlichkeit, dass sie wirklich Recht behielt, gar etwas lesen konnte, war ziemlich gering, aber einen Versuch war es wert. Vielleicht sollte sie ihre Ergebnisse aufschreiben und diese später auswerten? Amüsiert besorgte sie sich eine Feder und Pergament und schlug das nächste Kapitel auf.
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Christian Herforth

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BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   22.12.11 22:06

NACH DEM ZEITSPRUNG
Postingpartner:
Alessia Di Loreno <- Christian Herforth

Er war gestern doch noch länger bei Mike geblieben als ursprünglich geplant war. Um ehrlich zu sein erinnerte er sich kaum, eher schwammig, an die Situation ... aber Christian vertraute seinem besten Freund und deshalb machte er sich keine Sorgen, sondern genoss einfach die Unwissenheit ein wenig. Wann er und in welchem Zustand er gestern oder wohl eher heute nacht zurück kam, wusste er nicht mehr, aber auf jeden Fall hatte er unruhig geschlafen und war bereits um fünf Uhr morgens hell wach gewesen. Grausamer Tag. Wütend hatte er sich auf den Weg zum Steinkreis gemacht und erstmal in Ruhe mit einem T-Shirt dort gestanden, die Kälte genossen und geraucht.

Das Frühstück hatte er mangels Hunger gestrichen und war wieder zurück auf den Schlafsaal gegangen um sich zu verstecken. Nur weil er seine Zimmergenossen schon seit Jahren kannte, hieß es noch lange nicht, dass sie an seinen Geburtstag dachten, wahrscheinlich wussten sie nicht einmal wann er hatte, da der Ravenclaw es niemals an die große Glocke gehängt hatte. Er wurde 17. Heute. Neun Jahre war es her, vor neun Jahren starb seine ganze Familie. Nur bei dem Gedanken daran spürte er schon seit Tagen schmerzen und somit war er froh gewesen es gestern zusammen mit Mike zu unterdrücken. Heute Abend war auch noch seine Geburtstagsfeier ... zwar mochte er Feiern, aber er hoffte nicht zu sehr im Mittelpunkt zu stehen.

Schließlich hatte Christ auch das Mittagessen ausfallen lassen und hatte sich stattdessen in die Bibliothek zurück gezogen.
Nun lief er zwischen den Regalen umher und suchte Bücher, die er noch nicht gelesen hatte - in der Tat kein leichtes Unterfangen ... Er hatte bestimmt mehr als die Hälfte der Bücher gelesen. Ihn beruhigte Lesen und es ging bei ihm schnell und effizient, perfekt um alles zu vergessen, also wenn man schon nicht an Drogen oder Alkohol dran kam und Zigaretten hatte er heute schon drei Mal so viele geraucht wie an normalen Tagen. Wenigstens hatte er trotz allem keinen Hunger. Dann stieß er unvorsichtig und unkonzentriert wie er war gegen ein Mädchen. "Oh sorry."
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Alessia Di Loreno

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Anzahl der Beiträge : 37

BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   22.12.11 23:07

Postingpartner: Alessia Di Loreno & Christian Herforth

Irgendwie hatte Alessia es geschafft, sich so sehr in ihre Arbeit zu vertiefen, dass sie nichts mehr um sich herum wahrgenommen hatte. Es war erstaunlich befreiend und sie hatte sich immer mehr Mühe gegeben, so war sie letztendlich doch schon zu einem beachtlichen Ergebnis gekommen, auch wenn es wahrscheinlich nicht viel Wert war. Als jedoch dann jemand gegen sie stieß, stieß sie zuerst einen überraschten Laut aus und suchte mit ihrem Blick den 'Übeltäter'. Da entdeckte sie einen wohl älteren Jungen, der ihr aus irgendeinem Grund bekannt vorkam. War er auch in Ravenclaw? Wahrscheinlich. Nein, ganz bestimmt, sie erinnerte sich wieder. Aber er war eine oder mehrere Klassen über ihr, folglich hatten sie nichts miteinander zu tun gehabt. Bis jetzt. Und wenn sie ehrlich war, wollte sie daran nicht so viel ändern. Er war größer als sie, sah stärker aus und - schüchterte sie ein. Daher war auch ein leises "Kein Problem, ist ja nichts passiert" das Einzige, was sie sagte, ehe sie sich wieder ihren Arbeitsutensilien zuwandte und überprüfte, ob diese alle noch in Ordnung waren. Waren sie, natürlich. Es war ja auch nichts runtergefallen. Trotzdem.
Unsicherer geworden packte sie ihre Unterlagen zusammen und warf dem älteren Ravenclaw noch einige kurze Blicke zu. Sollte sie jetzt hierbleiben und so tun, als sei nichts gewesen oder sollte sie weggehen? Aber würde das nicht komisch aussehen? Als ob sie weglaufen würde. Dabei lief sie nicht weg, erst recht nicht vor Jungen. Also blieb. Ja. Bestimmt.

Unschlüssig ließ sie sich wieder auf ihren Stuhl sinken und beobachtete den anderen nun ganz aufmerksam. Plötzlich fiel ihr der Name auch wieder ein. Christian Herforth. Zumindest hatte eines der Mädchen aus Ravenclaw mal diesen Namen erwähnt und dabei auf den Jungen gedeutet, während sie sich mit ihren Freundinnen unterhalten hatte. 'Mädchengespräche', hatte sie früher bloß gedacht, doch hatte sie die Information doch automatisch in ihrem Kopf abgespeichert. Erneut konzentrierte sie sich auf ihn. Irgendwie machte er einen zerstreuten Eindruck, ganz so, als sei er nicht ganz bei der Sache. Was vermutlich wohl auch der Grund war, weshalb er sie angerempelt hatte. Oder vermutlich war sie einfach noch zu sehr in der Wahrsagestimmung, dass sie sich alles bloß einbildete. Vielleicht hatte er es ja doch extra gemacht. Sie biss sich auf ihre Unterlippe und fixierte ihren Blick wieder auf ihre Unterlagen, auch wenn sie sich nicht mehr wirklich darauf konzentrieren konnte.
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Christian Herforth

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Anzahl der Beiträge : 210

BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   27.12.11 16:50

Postingpartner:
Alessia Di Loreno & Christian Herforth

Das Mädchen schien wohl eher zur schüchternen Art von Mädchen zu gehören. Unwillkürlich musste Christian an seine Begegnung gestern denken, mit Dominique Weasley - auch ein schüchternes Mädchen und auch bei dieser Begegnung war der junge Mann in das Mädchen hinein gelaufen. Aber kein Wunder, das er mit seinen Gedanken wo anders war. Er versuchte einfach sich von der Tatsache abzulenken, dass er Geburtstag hatte, und dabei lenkte er sich leider ebenfalls von der Realität ab. Doch das war ihm ziemlich egal, dann hätte ja auch das Mädchen ausweichen können.
Also zuckte der Ravenclaw nur mit den Schultern. "Na dann", antwortete er auf ihre Antwort hin und ging ein paar Schritte weiter am Regal entlang. Schließlich entdeckte er ein Buch, welches er zwar schon einmal gelesen hatte, aber welches ihn durchaus interessierte und zog es heraus. Der Einband verriet, dass es sich hierbei um eines der Bücher handelte, welche sich mit Der Dunklen Magie beschäftigte - allerdings nicht mit der praktischen, sondern mit dem Lebenslauf Tom Vorlost Riddles und dessen Aufstieg zum mächtigsten dunklen Zauberer seiner Zeit als Lord Voldemort.
Nach einem Platz suchend sah sich Christ um und stellte fest, dass es neben dem Mädchen - er erinnerte sie als jüngere Ravenclaw-Schülerin mit Namen Alessia, vermutlich ein italienischer Name - ein Platz frei war. Also ließ er sich ohne irgendeine Frage oder einem Wort neben sie sinken und legte das Buch auf den kleinen Tisch vor sich. Behutsam strich er über den Umschlag und schlug die erste Seite auf. Kurz warf er einen Blick hinüber zum blonden Mädchen, doch achtete nicht wirklich auf sie, stattdessen begann er mit seinem gewohnten Lesetempo zu lesen - welches mehr als doppelt so schnell war wie das eines normalen Menschen … Dank an sein photographisches Gedächtnis.
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Alessia Di Loreno

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BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   04.01.12 22:21

Postingpartner:
Alessia Di Loreno & Christian Herforth


Unwillkürlich zuckte Alessia zusammen, als sich der Junge einfach ungefragt neben sie niederließ, was ihr eindeutig zu nah war. Zumindest für einen Jungen, der auch noch älter war und -. Nein, die musste runterkommen. Er war zwar ein Junge, war zwar größer als sie und saß viel näher neben ihr, als sie es ihm eigentlich je erlaubt hätte, aber er war ja immerhin ein Ravenclaw und er war nicht aufdringlich, das konnte sie ihm hoch anrechnen. Trotzdem konnte sie nicht verhindern, dass sich ihr Körper in einer Abwehrreaktion anspannte und sie ein bisschen zur Seite, von ihm weg, rutschte, damit sie sich nicht zu nah waren. Ihre Finger krallten sich um den Stift, den sie in der Hand hielt, und dies sorgte dafür, dass ihre Fingerknöchel weiß hervortraten. Sie versuchte einfach sich weiter auf das Buch und ihre Wahrsagungen zu konzentrieren, doch zitterten ihre Finger viel zu sehr, als dass sie das, was sie schrieb, später auch noch entziffern konnte. Achtlos ließ sie den Stift fallen und atmete tief durch, nahm den Stift schließlich wieder in die Hand und drehte sich zu Christ.

Wenn nichts half, musste sie eben wieder ihre altbewährte Taktik aufnehmen. Angriff war doch schließlich die beste Verteidigung, oder? Und er hatte sie angegriffen, irgendwie. "Ich dachte, normalerweise fragt man erst, bevor man sich einfach neben eine unbekannte Person setzt? Aber anscheinend ist dir so etwas ja vollkommen egal", sagte sie zu ihm, mit einem leicht wütenden Unterton, dabei hatte sie eigentlich überhaupt nichts gegen ihn. Sie war einfach bloß verunsichert, weil sie ihn nicht kannte. Und weil er so in ihre Privatsphäre reinstolperte, gerade so, wie er eben gegen sie gestoßen war. Er dachte sich sicher nichts dabei. Aber sie hatte es sich einfach schon so angewöhnt, so zu reagieren, wenn Anhänger eines bestimmten Geschlechts ihr zu nahe kamen. Ein reiner, verständlicher Selbstschutzmechanismus, der sich über die Jahre so in ihr Verhalten, ihren Charakter eingeprägt hatte.

Verlegen und inzwischen gar nicht mehr angriffslustig drehte sie ihren Kopf wieder von dem älteren Ravenclaw weg und befasste sich erneut ein wenig zu intensiv mit ihren freiwilligen Studien zum kommenden Abend. Und so weit sie inzwischen schon war, stand eindeutig fest, dass es ein sehr turbulenter Abend werden würde, mit vielen Überraschungen, aber auch einer Menge Ärger. Ein Grund mehr für sie, nicht hinzugehen und stattdessen lieber im Ravenclaw Gemeinschaftsraum zu bleiben.
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Christian Herforth

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BeitragThema: Re: Öffentliche Regale & Arbeitsbereich   06.01.12 16:38

Postingpartner:
Alessia Di Loreno & Christian Herforth

Christian sah wieder zu dem blonden Mädchen und zog eine Augenbraue hoch. Sein Gesichtsausdruck schien einerseits müde und gleichgültig zu sein andererseits zweifelnd. Wollte sie ihm jetzt verbieten sich neben sie zu setzen oder was? "Verzeihung, ich dachte an einem öffentlichen Ort darf man sich mit über 30 Zentimetern Abstand neben eine Person setzen ohne, dass es gleich als Sexuelle Belästigung abgetan wird", sagte der Ravenclaw nur trocken und setzte sich einfach einen Platz weiter, sodass ein Stuhl zwischen ihm und Alessia frei blieb. Genervt zog er sein Buch über den Tisch nach und begann wieder die Seiten nach einmaligem Mustern umzublättern.

Das Mädchen war ungewöhnlich zickig und zitterig gewesen - ja ihm war bereits bei dem ersten Anblicken nach ihrem patzigen Kommentar aufgefallen, dass sie unsicher war und sogar ein wenig verkrampft und zitterig wirkte, lächerlich, immerhin wollte er ihr ja nichts - er hatte nicht einmal mit ihr geredet! Zwar kannte er Alessia nicht, aber solche Reaktionen rief er normalerweise nicht mit seiner verschlossenen und abwesenden Art hervor, es sei denn er vergass zu antworten wenn ihn mal jemand ansprach ... und sie? Kein Grund sich darüber aufzuregen, er blieb einfach ruhig und gelangweilt.

Er schüttelte beim Nachdenken den Kopf während seine Augen noch immer über die einzelnen Seiten huschten. Es dauerte nicht lange, da hatte er bereits die Hälfte des doch nicht ganz so dünnen Buches durch gelesen. Dann schloss Christ überraschend die Augen und massierte sich mit Mittel- und Zeigefinger seine Nasenwurzel. Er hatte jetzt schon von dem Tag zuviel, dabei hatte er ja praktisch nichts gemacht.

Geistesabwesend kramte er aus seiner Hosentasche eine Schachtel Zigaretten und öffnete die Augen erst wieder um dem Mädchen neben ihm einen Blick zu zuwerfen. Mit einem Seufzen ließ er die Packung wieder in seine Tasche gleiten. Er wusste nicht, ob sie ihn vielleicht verpfeifen würde, aber sie würde bestimmt nur wieder gereizt und unangemessen reagieren - also ließ er das Rauchen lieber ... auch wenn es gerade hart war. Immer angespannter wurde er je näher die Party kam. Er mochte Feiern eigentlich, vor allem wenn Mike sie organisierte oder zumindest da war, aber seine Geburtstagsfeier? Nein danke. Da würde er zu sehr im Mittelpunkt stehen und deshalb keinen Spaß haben - außerdem kochten dort Erinnerungen hoch, die er lieber vergaß. Es würde erst besser werden, wenn er etwas getrunken hätte oder high war oder so ...
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